Reine Nazi-Propaganda war die Maxime des neuen Regimes in der Ukraine, welche nach dem Maidan-Putsch an die Macht kam. Darunter waren die so oft von den westlichen Medien verschwiegenen „Patrioten“ und die sogenannten „Verteidiger der Reinheit der Nation“.

Der Artikel ist auch hier abrufbar:

Offensichtlich sind die Behörden ein wenig nostalgisch, was die alten Tage betrifft, als die Ukraine dem deutschen NAZI-Führer Adolf Hitler fröhnte und in der Ukraine tausende von unschuldigen Menschen, darunter vor allem Juden, Russen, Polen und Weissrussen. Das beschreibt der Kolumnist Nicolas Lilling in der italienischen Wochenzeitschrift L´Espresso

Gleichzeitig verzerrt das ukrainische Staatsfernsehen im Land die Ereignisse, die einen Verstoß gegen die Menschlichkeit darstellen. Die Bombardements im Donbass. Vor allem wird aber weiters in der Ukraine der Nazi-Führer Stepan Bandera verherrlicht, der im zweiten Weltkrieg eng mit den Nazis kollaborierte und in München ein Ehrengrab erhält. Immer wieder tauchen Fotos vom ukrainischen Faschistenführer auf. Immer in Verbindung mit den sogenannten Soldaten, die als „rechter Sektor“ bekannt sind. Politiker dieser Gruppierung erhielten hohe Positionen in den Regierungsämtern. Vor allem wird aber das Bild über die Präsidentschaftswahlen verzerrt. Oftmals behaupten westliche Politiker, insbesondere Deutsche, dass der „rechte Sektor“ bei der Präsidentschaftswahl wenig Stimmen erhielt. Aber hier wird bereits die Wahrheit und auch über politische Gewöhnlichkeiten hinweggeschwiegen. Zur Erinnerung: Es wurde der Präsident gewählt und nicht die Rada, also das Parlament in der Ukraine. Ihr arbeitet die Junta Hand in Hand zusammen: Es wird auf die Unwissenheit von politischen Fakten spekuliert und gleichzeitig wird jeder Hinweis auf den rechten Sektor als Lüge oder als ein Aufbauschen von Tatsachen relativiert.

Der Journalist betont in seinem Artikel auch wie „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ in den Mantel der Demokratie eingekleidet wird. „Es lebe Bandera“, sagte der ukrainische Botschafter in Italien Evgeny Perelygin. Zudem spricht er die Tatsache an, dass die Nazi-Bewegung auf dem Maidan Polizisten anzündeten, wovon es bereits zahlreiche Videos seit November zu sehen gab, wenn man nicht den Junta-Medien des Westens alleinigen Glauben schenkt. Man wollte eine Regierung frei von Oligarchen. Aber was ist nun an der Macht. Poroschenko, der mit einem eigenen Fernsehsender und mit seinen Millionen den Wahlkampf finanzierte. Er selbst war Minister unter Janukowitsch gewesen. All diese Tatsachen bekommen wir im Mainstream nicht zu lesen, sondern finden sie mal auf solchen Blogs.

Zurück zur Äußerung des Botschafters. Der Journalist kritisiert hierbei vor allem, dass italienische Politiker diese Tatsache „nicht bemerkt“ haben. Das trifft auch 1:1 auf die meisten Deutschen Politiker zu. Es wird kaum angesprochen, dass Faschisten an der Macht sind. Die Grüne Oppositionspolitikerin Kathrin Göring-Eckhardt relativierte neulich im Bundestag die Faschisten in der Ukraine und die Kritik von Sevim Dagdelen, welche eigentlich nur mehr als angemessen auf diese Chuzpe reagierte, musste sich in ihrer eigenen Fraktion nachher noch rechtfertigen.

Die ukrainische Regierung verlässt sich alleine auf die Unterstützung der USA mit denen Poroschenko laut WikiLeaks seit mehreren Jahren gemeinsame Sache macht. Zurück zu den Nazis in der Ukraine: Ein anschauliches Beispiel für die Nazi-Politik ist das Bataillon „Asow“ — eine neue Einheit von Freiwilligen die für Poroschenkos Mörder-Armee nun im Donbass kämpft. Sie setzt sich aus verschiedenen Mitgliedern der verschiedenen Neo-Nazi-Bewegungen zusammen, die besonders gerne von den grünen Politikern totgeschwiegen wird. Ein Erkennungszeichen für dieses Bataillon ist die sogenannte Wolfsangel, welches ein Nazi-Symbol darstellt. Dieses Symbol sieht man immer wieder in den unzähligen Videos, wo Häuser angezündet werden und Menschen wie in einem Backofen verbrennen. Alles für die Demokratie in der Ukraine?

Schließlich fragt er sich, was die Zukunft der Ukraine mit sich bringt. Anscheinend ist es die Tötung der eigenen Bevölkerung. Auch die Tötung von Journalisten durch die ukrainische Regierung kritisiert der Journalist hat. Der italienische Journalist Andrea Rokelli wurde mit seinem russischen Kollegen barbarisch von den ukrainischen Nazis massakriert. Nichts aber auch nichts davon, wird in den westlichen Deutschen Medien hervorgehoben. Das ist die Leugnung von Verbrechen und ist eine Schande für den westlichen Journalismus, der sich immer wieder selbstgefällig für seinen unabhängigen „Qualitätsjournalismus“ selber feiert.

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