Aktuell feiert Deutschland seinen Weltmeistertitel. Außenpolitisch haben wir keinen Grund zur Freude: Inzwischen beschießt die Poroschenkos Armee auch die russische Grenze. Und selbst in der Tagesschau wurde darüber berichtet. Hoffentlich wird nun endlich interveniert.

Zugegeben – heute kann die Tagesschau ganz schön verwirrend sein. Man sprach von Donezk (Russland) und es war kein Freudscher Versprecher. Während Donezk in der Ukraine den Beschuss der ukrainischen Artillerie längst zu spüren bekam, erweiterte sich das Feuer heute auf Russland. Ziel war die gleichnamige Stadt in der Region Rostow.

Bisher kannten die Russen, die an der ukrainischen Grenze wohnten die Beschüsse nur vom Hörensagen. Allerdings kam es heute nach Berichten eines Augenzeugen zu Beschüssen in Russland. Damit hätte Poroschenko eine überhaupt nicht mehr hinnehmbare militärische Aktion bewilligt.

Während man es bereits täglich aus den Nachrichten schon gewohnt ist, dass Poroschenko auf sein eigenes Volk schießt, so scheint dieser keine Hemmungen mehr zu kennen. Denkt er etwa darüber nach einen Krieg mit Russland zu beginnen. Oder was soll eine solche Provokation?

Während Putin heute beim WM-Finale als Präsident des Nachfolgelandes einen Pflichttermin in Brasilien wahrgenommen hat, hörte man immer wieder von solchen Beschüssen, wo ein Mann getötet wurde, jemand seine Hand verlor und mehrere Menschen schwer verletzt wurden. Dies wird sicherlich auch ein Gesprächsthema zwischen Angela Merkel und Joachim Gauck gewesen sein, die ein solches Verhalten von Poroschenkos Streitkräften nicht mehr einfach so hinnehmen können.

Irgendwann muss auch wirklich mal Schluss sein: Alleine schon die Tatsache, dass sein eigenes Volk bombardiert wird und auch Militärschläge gegen die Krim angekündigt wurden, lässt schwere Bedenken zu.

Diplomatie statt Waffen

Völkerrecht ist das Recht aus dem Papier. Es wurde mehrmals vom Westen missachtet. Die USA können nur schwerlich mit dem Zeigefinger auf die Ukraine zeigen – angesichts der Tatsache, dass die USA die IGH-Statuten seit über 30 Jahren nicht mehr anerkennen. Jedes mal wenn es den Amerikanern nicht passt und dies auch offiziell oder inoffiziell angesprochen wird, dann wird nach feindlicher Propaganda geschrien. Aber so geht es auch nicht mehr weiter.

Wir können diese Woche hoffen, dass Merkel durch die Fußballweltmeisterschaft so viel Selbstvertrauen getankt hat, dass endlich mal ein Machtwort gesprochen wird. Und auch Gauck hat nun die Chance zu zeigen, dass man auch auf diplomatischen Wege Deutschland Rolle in der Welt verbessern kann. Also jetzt ist Deutschlands Spitze gefragt. Zumindest soll laut Stimme Russlands das Gespräch zwischen Merkel und Putin positiv verlaufen sein.

Auf weitere aktuelle Nachrichten rund um den Konflikt verweisen wir gerne auf Novorossia News. Lesen Sie auch den Aufruf eines russischen Journalisten an seine Kollegen, den Donbass zu bereisen auf Defensor Pacis.

 

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1 Kommentar »

  1. Was soll denn die Merkel für ein Machtwort sprechen. Sie hat doch gegenüber den USA gar keine Macht.
    Wahrscheinlich wird Horrorschenko von den USA und der EU ermutigt oder sogar angewiesen Russland zu beschießen. Die warten doch nur darauf, dass Russland sich wehrt oder in der Ostukraine eingreift, damit sie einen Grund haben den, für das Dollarsystem notwendigen Krieg anzufangen.

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