Das verlogene Agenda-Setting der westlichen Stimmungsmacher

Der Russland-Konflikt spitzt sich weiter zu. Die westlichen Medien hetzen was das Zeug hält. Von der MH17-Absturz bis zum „als Hilfskonvoi getarnte Invasion“ haben wir alles schon gehört. Fakten liest man woanders. Das einzige was man den westlichen Medien noch zugute halten kann ist, dass man wieder über Russland spricht.

Dass es immer noch Schäfchen gibt, die auf die Lügen-Agenda reinfallen verwundert nicht. Man darf ihnen auch nicht allen böse sein, dass es nicht für jedermann Pflicht ist, den Käse der Leitmedien zu durchleuchten. Und die Manipulation durch diese Medien kam zunächst schleichend und arbeitete mit subtilem moralischem Druck.

Verhaftete Rockbands wie Pussy Riot oder die vermeintlichen Anti-Schwulen-Gesetze in Russland sind hier nur beispielhaft zu nennen für die Medien-Hetze, die langsam so unerträglich geworden ist, dass man sich weder on- noch offline anschauen möchte. Jeder Spiegel-Titel verleitet dazu dass man seinen Schluck Kaffee am liebsten wieder auskotzen möchte. Für den Brillenträger lohnt es sich daher beim Passieren eines Kioskes die Brille abzunehmen.

Ein Blick in das Zeitschriften-Regal lohnt sich nicht mehr. Wenn man sich aber mal die Berichterstattung über Russland in den Leitmedien in einem längeren zeitlichen Zusammenhang beobachtet, dann stellt man leicht fest, dass diese manipulative Hetze schleichend kam. Schleichend und heimlich wie AIDS.

Erst wurden homophobe Anschuldigungen der russischen Legislative (Gesetzgebung) medial breitgetreten. Das erstaunliche dabei: Kein Gesetzestext wurde mal genannt oder zitiert. Zugegeben – Russland verfolgt eine andere Familienpolitik als die in Europa. Es werden nun mal traditionelle Familienbilder gefördert bzw. gesetzlich geschützt, während in Europa jede Minderheit zu Mehrheit erklärt wird.

Während man in West-Deutschland in der linken Gesellschaft die Pädophilie salonfähig machen wollte, so versucht man in Russland das Wohl und die Entwicklung des Kindes zu schützen. Man muss sich halt nicht alles von der westlichen Welt abgucken. Die Ausbeutung Afrikas haben sich die „bösen Russen“ auch nicht von Amerika oder Europa abgeschaut.

FEMEN und Pussy Riot sind für die linksgrüne Journaille die Helden der Freiheit. Wer hinter den Femen steht oder welche Straftaten Pussy Riot so begangen haben, werden kaum bis gar nicht durchleuchtet. Hauptsache der „böse Russe“ hat wieder einmal „Freiheitsaktivisten“ eingesperrt. Das Internet ist voll von Hintergrundberichten, die den Leitmedien nicht genehm sind.

Wie haltlos diese Anschuldigungen auch sein mögen, sie zeigen Wirkung. Sie haben sich in den Köpfen eingebrannt und schon kann man das Publikum auf weitere mediale Schweinereien vorbereiten. Diese Entwicklung ist höchst besorgniserregend und wird nicht nur gegen Russland eingesetzt. Stellvertretend hätte man auch Syrien oder den Iran nennen können, wo auch versucht wird jeden Tag das Bild vom „bösen Diktator“ zu zeichnen.

Generell glauben die Menschen nicht alles, was in den Medien so berichtet wird. Ob sie nun für oder gegen etwas sind. Auf die Zustimmung kommt es nicht an, sondern das ein Thema gebildet wird und man daraus eine Agenda stricken kann.

Aktuell wird die anti-menschliche Agenda immer mehr in den Medien gestrickt. Mal grobschlächtig, mal subtil. Dieser Titel vermag noch lustig sein – für den Kenner der Bild-Hetze.

bildputin

 

Dieser Screenshot von Bild könnte auch der Titel der Print-Ausgabe gewesen sein. Emotionen wird er sicherlich bei so manchem schlechtgelaunten schwer arbeitenden Bild-Leser auslösen, der schon um vier Uhr morgens aufstehen muss. Oder man will dem ganzen Kerl und Bild-Leser suggerieren, dass Putin ein Weichei ist, weil er pürierstes Obst und kein Konter-Bier trinkt.

Und dann jammert die Medien-Lobby über sinkende Auflagen?! Ganz ehrlich: Welcher Mensch zahlt bewusst freiwillig viel Geld für ein gedrucktes Papier, wohinter eine fiese Agenda aus Heuchlern, Denunzianten, Kriegstreibern und Pseudomoralisten steckt?

Hinter dieser Agenda, um nochmal auf die „schwulenfeindlichen“ Gesetzen zurückzukommen, steck noch mehr. Solange diese Vorurteile in den Köpfen der Menschen steckt, um so stärker wirkt sich das auf die Schweigespirale aus. Die Theorie der Schweigespirale ist ein Teil der Theorie der öffentlichen Meinung, wie sie in den 1970er-Jahren von Elisabeth Noelle-Neumann formuliert wurde. Laut dieser Theorie hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, in bestimmten Fällen von der wahrgenommenen Mehrheitsmeinung ab.

Kurzum wollen die Medien sowas erreichen: Ist man ein „Putinversteher“, dann ist man auch ein „homophober Rassist“. Durch den starken Einfluss der linksgrünen Journaille ist es ziemlich „hip“ geworden, dass man Menschen gerne stempelt. Wer einen Aspekt lobt, der pachtet auch die zehn anderen negativen Aspekte. Hat man Verständnis für Russlands Politik und kritisiert den Westen, dann ist man gleichzeitig auch homophob – so funktioniert das Gehirn des linksgrünen Scheinpluralisten.

Scheinpluralismus hat sich längst in Deutschland eingeschlichen. Demonstrieren darf man nur dann für den Frieden, wenn es der westlichen Agenda gefällt. Wer aktuell für den Frieden ist, der wird als „Neu-Rechter“ gestempelt. So funktioniert auch die Schweigespirale: Man will Leuten Angst machen auf solchen Demos zu gehen. Wer sich auf eine solche Demo gibt, der muss halt damit rechnen, dass ein linksgrüner Fotograf den Besucher mit dem „größten Nazi“ zusammen fotographiert und wird öffentlich danach diffamiert.

So funktioniert „antifaschistische Arbeit“ nach Jutta Ditfurth, die Protagonisten der Agenda gegen den Frieden. Hier wurden alle Register gezogen, um moralischen Druck auf die öffentliche Meinung auszuüben.

Die Frage lautet hierbei einfach: „Qui bono“ – wem nützt es?

 

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