#FreeAndrew war ein Aufruf den Fotojournalisten „Rossiya Segodnya“ freizulassen. Der Journalist starb nach einen Beschuss. Der Mord ereignete sich im Raum Donezk. Er war mit einem Redaktionsauftrag mit dem Auto unterwegs. Dieses Auto fand man niedergebrannt wieder.

Trauriges Ende und dabei war die Hoffnung bis zuletzt noch da, dass Andrei Stenin noch am leben ist. In sozialen Netzwerken sah man immer wieder den Aufruf. FreeAndrew

Dmitri Kisseljow, Chef der russischen Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja , bestätigte, dass die Überreste der Leiche im Wagen die von Andrej Stenin sind. Der als lebenslustig beschriebene Fotojournalist wurde nur 33 Jahre alt.

Laut der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen ist es bereits der siebte Mord an einen Journalisten in der Ukraine.  Vier der Verstorbenen kamen aus Russland, einer aus Italien und ein Journalist aus der Ukraine.

Traurig ist auch die Tatsache, dass in den westlichen Leitmedien leider immer sehr selten bis gar nicht über den Tod von russischen Journalisten berichtet. Reporter ohne Grenzen zeigt sich „bestürzt“. Diese Tatsache erweist sich wieder mal als Beispiel wie die selbsternannte Deutsche Qualitätsjournaille wie beispielsweise das transatlantische Linzenzblättchen es mit der Wertigkeit von Menschenleben mit zweierlei Maß herangehen.

Die linke Berliner Tageszeitung junge Welt schrieb gestern über den Vorfall. Die Leitmedien scheinen sich während des Waffenstillstands neue Hetzartikel gegen Russland und seinen Präsidenten auszudenken. Aber da man nach der Recherche über den verstorbenen Journalisten kaum ein Wort über den brutalen Mord höre, ist man wohl weiterhin besser daran gehalten die Onlineauftritte auch weiter zu ignorieren.

Wie ein Leitmedienboykott funktionieren kann, wird auf Defensor Pacis hier beschrieben. Hier wird auch noch auf einen weiteren Artikel verwiesen. Weitere Quellen zum Mord von Andrej Stenin findet man in englischer Sprache auf dem Internetauftritt der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS.

Die Internationale Journalisten-Föderation fordert laut Stimme Russlands von Kiew eine gründliche Ermittlung des Mordes am Fotokorrespondenten von Rossiya Segodnya Andrei Stenin, teilt der Leiter der Organisation Jim Boumelha mit.

Er unterstrich, dass Stenin nicht Soldat, sondern Journalist war, der sich frei fortbewegen und von Geschehnissen berichten konnte, ohne jegliche Angriffe zu befürchten.

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