Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat gerade ein Dokument aus dem Jahr 2008 hervorgehoben, aus dem die Besorgnis Russlands hervorgeht, dass die NATO sich weiter nach Osten ausbreitet. Auf die Osterweiterung bezogen ist klar: „Njet bedeutet auch „Njet“. 

Für NATO-Versteher: „Njet bedeutet zu Deutsch: „Nein“

Fidel Castro verglich die NATO vor kurzem noch mit der Waffen-SS. Selbstverständlich ist dieser Vergleich nun eine emotionale Äußerung und der Vergleich hinkt wahrscheinlich auch wie einst der Propagandaminister der Nazis. Allerdings kann man schon einige Paralellen erkennen. Wie beispielsweise die Ausbreitung nach Osten.

Als die Sowjetunion der Deutschen Wiedervereinigung zustimmte, die in gut drei Wochen sich zum 24 Male jähren wird, soll unter anderem vereinbart worden sein, dass die NATO sich nicht weiter nach Osten ausbreitet. Allerdings hielt man sich nicht lange an die Vereinbarung und bald traten viele ehemalige Warschauer Pakt Staaten der NATO bei.

Polen ist ein Paradebeispiel dafür. Erst trat Polen der NATO bei und danach der EU. Das transatlantische Bündnis NATO war seit eh und je ein Türöffner für die Europäische Union, die sich mehr und mehr in einen undemokratischen Einheitsstaat verwandelt und das Leben der Bürger durch Gängelung, Regulierung und Umerziehung erschwert.

Seine Meinung darf man zwar halbwegs noch vertreten, aber durch die selbsternannte europafreundliche Systempresse muss man immer wieder mit Dikreditierung, Diskriminierung und Menschenjagd rechnen. Übrigens: WikiLeaks enthüllte auch einneuen Entwurf wie die EU die Meinungsfreiheit künftig regeln will. Defensor Pacis berichtete von Monaten bereits und man kann sich auf dem Artikel einen Überblick verschaffen.

Russland:“Njet bedeutet Njet“

Nun wurde auf WikiLeaks das Moskauer Dokument geteilt, welches aus der amerikanischen Botschaft zu Moskau stammt. Das Dokument ist der WikiLeaks-Reihe PlusD zuzuordnen und wurde dann die amerikanische Botschaft versandt.

Das Dokument ist ein Kabel des US Botschafters William Joseph Burns, der inzwischen den zweihöchsten Posten im US-Außenministerium bekleidet, wo die Besorgnis des russischen Außenministers Sergej Lavrov hervorgeht, dass sie die NATO immer weiter nach Osten ausbreitet. Der Außenminister, der auch heute sehr viel diplomatisches Geschickt und Coolness ausstrahlt, war laut diesem Schreiben nicht besorgt um Russlands Einfluss in der Ukraine. Eher war eher darüber besorgt, dass nachher in dieser Region Instabilität und Chaos herrscht. Er sollte recht behalten wie man heute sieht. Hier ein Auszug aus dem Dokument.

Moscow

 „Geschichte wiederschreiben und den Faschismus glorifizieren“

Zusammengefasst geht aus dem Kabel generell die Besorgnis hervor, dass die NATO sich immer weitere Gründe sucht, um ihre Existenzberechtigung aufrechtzuerhalten. Man muss nun nicht dieses Dokument gelesen haben, um das nun zu verstehen, sondern wenn man die letzten 20 Jahre im Zusammenhang beobachtet, so muss es doch klar werden, dass die NATO ihre Existenzberechtigung künstlich am Leben erhält und der Vergleich von Fidel Castro vielleicht doch nicht ganz so hinkt wie Joseph Goebbels.

Wem das noch nicht als Beweis reicht, der kann sich auch diesen Artikel auf Defensor Pacis anschauen, wo man sieht, dass die USA die Nazis in der Ukraine seit der Orangen Revolution nicht unbedingt bekämpft.

Insgesamt lässt sich das Dokument sicher noch weiter auswerten und auf bestimmte Zusammenhänge prüfen. Auf dem oben genannten Hashtag #wlfind lassen sich weitere Informationen aus anderen Sichten sicher finden.

 

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