Ende der letzten Woche kam heraus, dass Google auf Anordnung eines US-Gerichtes die Account-Daten von den engsten WikiLeaks-Mitarbeitern an US-Behörden weitergab. Für Assange hat der Internet-Krieg gegen Journalisten damit begonnen. Der Weltmacht kommt diese Nachrichten auch gelegen.

Seit der Snowden-Affaire wissen wir, dass der NSA und andere US-Dienste umfassend Überwachen. Immerhin hat der Dienst auch ein eigenes Google, was wir im Sommer des letzten Jahres erfahren haben.

Deswegen kann man sich schonmal die Frage stellen, weshalb die US-Dienste ausgerechnet bei den engsten WikiLeaks-Mitarbeitern nun ausgerechnet erst einen gerichtlichen Segen sich einholen und danach sich bei Google die Daten holen, wenn sie doch fähig sind alles zu überwachen. Einen Überblick über diesen Fall ist auf dem Online-Portal Contra-Magazin abrufbar.

Die wahre Intention kann hier nicht umfassend aufgeklärt werden. Vielmehr zeichnet sich auch ab, dass die US-Behörden ihre Taten nicht mehr alleine nur ihren Diensten zurechnen müssen, sondern nun auch mit Google einen zweiten Schuldigen haben.

Auch spielt die Angst eine große Rolle. Die Angst gängige Internetdienste für den Informationsaustausch zu nutzen. Und sowieso: US-Gonzojournalist und Hacktivist Barret Brown wurde im Besonderen durch das FBI observiert und wurde letztlich nachweislich wegen des Teilen eines Links zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Damit mit man Menschenrechte wie die Privatsphäre verletzten kann, greift man immer wieder zu perfiden und heuchlerischen Mitteln. Man hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass jede Kritik oder ablehnende Haltung zur westlichen Wertegemeinschaft immer wieder mit negativen Konsequenzen geahndet wird.

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