NATO-Übung im Osten sorgt für Beunruhigung bei der Zivilbevölkerung

Im Vorfeld des im Juli geplanten Manvöers Anaconda, über das Contra Magazin gestern berichtete, übe derweil internationale Truppen im Rahmen einer NATO-Übung den Säbelschlag, den Dragonertitt und das Kundschafterpferd, wie Medien und Blogs berichten. Die Übung dauert vom 27 Mai bis 15 Juni, Neben der Bundeswehr sollen auch Soldaten aus der Ukraine sowie Georgien an diesem Mänover teilnehmen. Beunruhigend waren lediglich die Pannen und Verirrungen von amerikanischen Kampf- und Transportfahrzeugen. Eine Evakuierungsübung Deutscher Fallschirmjäger in Sardinien lief besser ab.

Allen voran sind natürlich die Streitkräfte der US-Armee, die demonstrativ vorführen wollen, wie gut sie eine Truppenverlegung von Ost nach West durchführen können. Startpunkt dieses Manövers ist das bayrische Viseck in der Oberpfalz, von wo aus der lange Marsch von Panzern und Soldaten über Tscheschien und die Lausitz zunächst Polen überqueren. Diese Route verläuft über zwei Marschsäulen quer durch Polen, wo diese beiden Marschsäulen vor der Grenze zu Litauen zusammenfließen und vor der lettischen Grenze wieder in zwei Marschsäulen das nördliche Estland passieren. Zudem plant die NATO den längsten Landmarsch in der Geschichte des Verteidigungsbündnisses. Führend scheint das Second Cavalary Regiment der amerikanischen Streifkräfte zu sein, welche sich in den Rose Barracks im Vilseck in der Oberpfalz nahe der Tscheschischen Grenze befinden. Dieser Verband ist unter anderem der älteste Infanterieverband der US. Army und wurde, sehr deutsch, als Dragonerregiment unter US-Präsident Andrew Jackson gegründet.

https://twitter.com/Rubiconski/status/736729229438517248

Neben der Bundeswehr sind auch Soldaten aus der Ukraine, Georgien und Schweden beteilligt, was durch die auf das Jahr 1994 zurückgehende Partnerschaft für den Frieden ermöglicht wird. Alles kann, nichts muss: Nach dem Ende der des Kalten Krieges wollte die Nato mit dieser Regelung den ehemaligen Ostblock-Staaten ermöglichen an verschiedenen Übungen, Manövern und NATO-Lehrgängen mitzumachen, ohne dass man dem Bündniss faktisch beitritt. Insgesamt sind 1400 Soldaten und 400 Fahrzeuge an dieser Übung beteiligt. Insgesamt nehmen Soldaten aus 23 Ländern an dieser Übung teil, wobei Internet-Quellen des amerikanischen Militärs von 13 Teilnehmenden Ländern spricht.

Nicht hervorgeht, in welchem Ausmaße die Bundeswehr in dieser Übung involviert ist. Unwahrscheinlich ist die Beteilligung von deutschen Panzerhaubitzen, die der amerikanischen Artillerie haushoch überlegen ist. Jedenfalls haben sich keine Deutschen Schützenpanzer verfahren, wie das Portal weiter berichtet. Ein Konvoi der US-Streitkräfte baute im sächsischen Frankenberg am vergangenen Mittwoch bereits einen Unfall, weil ein Humvee und ein anderer US-Army-Laster sich knutschten.

Im Zweifel amüsieren einge deutsche Offiziere über die amerikanische Protztour durch den Osten. Bereits im vergangenen Jahr waren bei der NATO-Übung in der Ukraine nur eine handvoll deutsche Offiziere während des „Rapid Trident“ Manöver beteilligt, welche aber traditionell mehr Potential aufweisen können, als das 12fache des amerikanischen Offizierskorps. Dennoch ist die Bundeswehr eine Friedens- und Verteidigungsarmee, auch wenn das die Politik nicht immer haben will, aber Deutsche Soldaten haben viele Minister kommen und gehen gesehen.

Federführend in diesem Vorhaben ist die US-Armee in Euroa, die unter dem Rahmenprogramm „Operation Atlantic Resolve“ den baltischen Tigerstaaten zeigen will, dass man im Ernstfall auf eine russische Gefahr reagieren kann. Sie stellen unter anderem auch die Feldartillerie zur Verfügung, welche man an die russische Grenze verlegen möchte. Die Amerikaner möchten halt gerne wie die Deutschen im 19 Jahrhunder sein und auf Pferden mit dem Säbel rasseln.

Die Bundeswehr soll dabei die NATO-Speerspitze stellen. Sie soll eine Art „superschnelle Eingreiftruppe“ darstellen, welche einen Teil der Nato-Response-Force bilden, zu denen auch niederländische und norwegische Verbände gehören. Die Deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK) brauchen sich beispielsweise nicht vor den amerikanischen Marines zu verstecken.

Allerdings soll es Mängel in der Ausrüstung geben, da modernes Gefechtsmatrial wie Nachtsichtgerät fehlen soll. Das Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf probte im sardinischen Decimomannu in der Übung „Blauer Greif“ eine Evakuierungsoperation, welche laut dem Webauftritt der Bundeswehr gelungen sei. Es scheint mehr zu laufen, als das von Ursula von der Leyen eingeführte Diversity-Programm, um eine bunte Truppe für die Zunkunft zu gestalten.

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Kategorien:Allgemein, Militär

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