Mainstream investigativ: „Alles Böse führt nach Russland“. Die CCC-Think-Tank

 

Um den Dialog mit Russland zu fördern wurden im Januar hier drei Institutionen vorgestellt. Eine weitere Plattform geriet im Zusammenhang mit den gewaltsamen Anti-Flüchtlings-Protesten in die Schlagzeilen einer Wiener Tagezeitung. Warum wohl?!

Das Zentrum für Kontinentale Zusammenarbeit in München (ZKZ) organisiertVeranstaltungen, Seminare und weitere Veranstaltungen. Die Müncher Nichtregierungsorganisation die Schaffung „eines geimansamen Raumes von Lissabon bis Wladivostok“, wie man auf dem offiziellen Internetauftritt lesen kann. Die Ziele des Centers for Continental Cooperation (CCC) sind in sieben Punkten zusammengefasst.

Aus diesen Zielen heraus ergibt sich die Idee eines kontinentaleuropäischen gemeinsamen Wirtschafts. Sozial und Kulturaumes, die gerade die die stattfindenden TTIP- und TISA-unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika bekämpft und durch die transpazifischen TPP-Verhandlungen flankiert wird. Europa von der US-Amerikanischen „Hegemonie“ befreit werden, der aus Sicht des Zentrums bereits alle Ebenen des politischen Bereiches durchdrungen hat.

Direktor des Münchner Zentrums ist Jrij Kofner, der unter anderem auch Vorsitzender der Eurasischen Bewegung der Russischen Förderation ist. Im aktuellen politischen Meinungskampf sehen viele westliche Leitmedien in Russland die Ursache aller negativen Umstände, die sich im Westen gerade abzeichnen. So haben auch zwei Journalisten des Wiener Standards im Duett über die hinteren Kanäle mit Moskau investigiert, welche die Identitäre Bewegung neben alternativen Medien und der FPÖ nach Angaben der beiden Herren aus Wien nun pflegen soll.

Demnach werde Wien zusehends Knotenpunkt „eurasischer Progagandisten“, welche nach „Standard-Angaben“ bereits höhere Beträge an die Gruppe überwiesen haben soll. Der „deutsche Auslandsgeheimdienst“ untersuche bereits seit Mondaten ob die russische Regierung rechte Kreise unterstütze. Beweise wie beispielsweise die Panama Papers wurden dafür nicht gentannt.

Die westlich-transtlantisch ausgerichtete Wiener Tageszeitung Der Standard geht auf ein englischsprachiges Zeitungsformat zurück, das man in Österreich seit dem Jahre 1988 numehr publiziert, so zumindest die Online-Enzyklopädie Wikipedia.de1 über das Medium, welches von Wissenschaftlern als „linksliberal“ wahrgenommen wird. Wie transatlantisch das manchmal sein kann zelebrierte der Standard-Vertreter Eric Frei im Jahre 2014in einer Talkrunde auf Puls, wo er mit dem deutschen Publizisten Dirk Müller ein wenig aneindander geriert, als es um die Rolle der Amerikaner im Ukraine-Krieg ging.

https://www.youtube.com/watch?v=boD0T2ioq9c

Aber auch das gehört zur Meinungsfreiheit und auch Propaganda treiben, also Wissen und Glaubensinhalte mit psychologischen und geistigen Mitteln fortpflanzen (lat. Propagare) und verbreiten. Immer wieder taucht der Vorwurf auf, dass Russland rechte Strömungen in Europa unterstütze, wobei hier oftmals die Anschuldigungen nicht zutreffen.

Gerne werden hier Facebook-Freundschaftsverbindungen genannt, wobei man selbst bei stark frequentierten Nutzerprofilen mit weit über 2000 Kontakten gleich auf private Bekanntschaften schließen lässt. Selbstveranständllich dürfen da Konkte aus dem seit über 25 Jahre entflochtenen KGB nicht fehlen, ebensowenig die „Putin-Vertrauten“ oder „SS-Bewunderer“ mit denen die Mitglieder „in enge Verbindung“ gebracht werden, um auch die komplette Palette an Möglichkeiten auch abzuschöpfen.

Aber immerhin:Am Ende gab man stichpunktartig an, wie man die „organische Verbindungen“ der Mitglieder des ThinkTanks gewonnen hat. Man kann den Internetseite2 des Zentrums abrufen. Auf Veranstaltungen und Konkte wird ebenfalls auf der Seite hingewiesen.. Folgt man dieser Standard-Ansicht daraufhin, dann wurde man wieder mal vom linksliberalen Qualitätsjournalismus zum positiven bekehrt.

Oder man macht sich seine eigenen Gedanken und bildet sich selbst eine Meinung.Im Übrigen gibt es viele solcher Begnungsstätten in München, die auf verschiedenen Ebenen austauschen,mehrheitlich transatlantischer Natur, wobei hier auch sowohl rechte als auch Vertreter des linken politischen Couleurs ebenfalls Anschluss finden kann. Insoweit hat München zwischen „Bahnhofs-Klatschern“ und „Putin-Verstehern“ viel Pluralismus zu bieten.

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Kategorien:Allgemein, International

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