Syrien: Der westliche Lügen-Chor singt im Refrain ein Klagelied auf die „Putin-Orgel“

 

Nachdem die USA und ihre „Koalition der Willigen“ vergangenen Samstag die Waffenruhe verletzt haben, indem sie einen Luftangriff auf die syrische Armee verübten, findet auf diplomatischer und medialer Ebene eine Schlacht statt. Die westlichen Medien bilden gerade eine „Koalition der Billigen“ – der billigen Vorwürfe und Anschuldigungen.

Der Flammen- und Raketenwerfer TOS-1A, auch als Buratino oder „Putin-Orgel“ bekannt ist bereits seit über einem Jahr im Einsatz. Im Februar berichtete News Front über den Mehrfachraketenwerfer, der auch thermobarische Munition einsetzen kann und der Gegenseite ein Höllenfeuer bereiten kann. Im Großen Vaterländischen Krieg fürchtete der Gegner der Roten Armee vor allem die „Stalin-Orgel“ , auch als Katjuscha bekannt, die unter anderem von der Freien Syrischen Armee seit Beginn des Bürgerkriegs im Einsatz ist. Sprach der Westen damals davon, dass die vom Westen gesponserte Armee ihren Kampf gegen die Regierung von Assad eine „Stufer unter der Atombombe“ führe? Nicht wirklich, denn sie wurde stets in die Opferrolle gedrängt.

https://www.youtube.com/watch?v=IpzCjG1pkdw

Aus Terroristen und Milizionären werden gerne mal „unschuldige Zivilisten“ gemacht. Und aus einem modernen Raketenwerfersystem, der von der irakischen, syrischen und russischen Armee im artilleristischen Feuerkampf genutzt wird. Grundsätzlich wird ein Raketenwerfer als Flächen- oder Sperrfeuer eingesetzt. Der westliche Gegenpart zur TOS ist der MRLS, der auch in der Deutschen Artillerie eingesetzt wird. Nachdem diese mit moderner Munition ausgestattet sind, kann der vorgeschobene Beobachter auch dieses Feuer präsise lenken. Ob auch die Rebellen ausgebildete Beobachtungsoffiziere im Einsatz hat oder ob die Westmächte diese etwa ein Jahr lang im Feuerkampf ausbilden ist sehr fraglich.

https://www.youtube.com/watch?v=euWFB3nRXxE

Die russischen Einheiten haben solche Beobachter, die das Feuer von Artillerie und Luftwaffe abrufen, sind vorhanden. Bekannt ist es spätestens seit der Schlacht von Palmyra. Dort ist der junge Offizier Aleksandr Prochorenko gefallen, der als vorgeschobener Beobachter sein Feuer auf sich selbst lenkte, weil er vom IS umzingelt wurde. Der Westen nannte ihn „russischen Rambo“ und spielt damit auf einen primitiven Kriegsfilm mit Sylvester Stallone an. Der junge Mann der im Einsatz sein Leben ließ wurde posthum zum Helden der russischen Föderation erklärt. Das untere Video soll an ihn erinnern.

https://www.youtube.com/watch?v=4Ct6il6DieI

Die Amerikaner können anscheinend nur in ihrer Traumfabrik Hollywood Krieghelden produzieren, wie man bei Rambo erkennt, um so von ihren Taten in Vietnam abzulenken, wo man trotz Napalm und Phosphor auf Kinder irgendwann doch den kürzeren ziehen musste. Ob die USA damals den Vietcong zu gut ausgebildet haben könnten, wäre wohl die nächste Stufe des amerikanischen Traums, die bislang keinen Krieg gewonnen haben, sondern sich stets die Welt immer so malen wie sie ihnen gerade gefällt. Das war auch im Zweiten Weltkrieg so gewesen, wo die Deutschen bei der Roten Armee kapitulieren mussten und die Amerikaner zusammen mit den Franzosen ihren Sieg erhaschten. Wen wundert es da nicht, dass sich Keitel schon arg wundern musste, dass auch Charles de Gaulle dabei war, der mit Frankreich sich auch zu den Siegermächten zählte.

Frankreich ist ein Land, dem man heute nachsagt, dass es nur mit den USA einen Krieg gewinnen kann. Frankreich wurden auch zahlreiche Bombenmorde an Zivilisten im Juli vorgeworfen, nachdem man auf die Terroranschläge in Nizza reagierte, die am Nationalfeiertag einen LKW in ihrem eigenen Land nicht aufhalten konnten. Die Vereinten Nationen interessiert das nicht und es scheint auch abermals fast nur die andere Seite zu interessieren, dass man gerade mit dem Flugzeugträger Charles de Gaulle nicht gerade humanitäre Hilfe verschicken will.

Doch derzeit beteilligt sich Frankreich munter an der der diplomatischen Schlacht und wirft nach amerikanischer Manier mit „Kriegsverbrecher“-Vorwürfen um sich, die gegen Russland eher tendieren. Auch wenn man aus Deutschland noch keine direkte militärische Unterstützung findet, so haben die westlichen Leitmedien in deutscher Sprache ihre Rolle gefunden. Im modernen Informations- und Propagandakrieg verbreitet man die Anschuldigungen gegen Moskau in billiger, aber doch der williger Weise. Und was sagt das Deutsche Militär?

General Domröse attestierte bereits zu Jahresbeginn die Effizienz der neuen modernen russischen Armee und aktuell schlägt der stolze Fallschirmjäger auch versöhnliche Töne im Hinblick auf die aktuelle Lage in Russland an, wie man in einer ZDF-Talkshow sehen kann. Und Deutsche Offiziere im Generalstab sind dafür bekannt taktisch klug zu denken und realistisch zu handeln. Das liegt möglicherweise auch daran, dass ein Stabsoffizier sich bei der Bewertung der Nachrichtenlage die Dinge im Hinterkopf behält, die ein Carl von Clausewitz in seinem unvollendeten Werk „Vom Kriege“ niedergeschrieben hat, dass man hier1 abrufen kann. Über Nachrichten im Kriege sagte der preußische General einst: Ein grosser Teil der Nachrichten, die man im Kriege bekommt, ist widersprechend, ein noch grösserer ist falsch und bei weitem der grösste einer ziemlichen Ungewissheit unterworfen.

https://twitter.com/maybritillner/status/776528355298541568

General Domröse wird Clausewitz Werk kennen, dass weltweit ein Klassiker geworden ist und nicht nur im Militär gelehrt wird, aber wohl kaum in den Redaktionstuben der westlichen Infokrieger. Und Clausewitz war es auch, der in russische Dienste trat als es darum ging Napoleon zu stoppen. In die Dienste des Zaren Alexander traten mehrere Generäle ein, die aus moralischen Gründen auch Napoleon nicht weiter unterstützen wollten. Von Dohna, von Bülow folgten ihm in die Dienste der russichen Armee. Und auch Domröse ist nicht alleine, wie man am Beispiel von General Harald Kujat sehen kann, was sogar der Spiegel berichtete.

https://twitter.com/TerekMedia/status/698204715486732288

Anscheinend sind die Deutschen Militärs besser als ihr Ruf, was aber die Deutschen Medien wieder kompensieren, die wiederum viel schlechter als ihr Ruf sind. Qualitätsjournalismus meint wohl mehr die Verpackung als der Inhalt. Denn am Beispiel der Russischen Armee sieht man, dass die vemeintlichen Qualitätsmedien dilletantisch versuchen ihr Ansehen zu verunglimpfen. Am Ende kann man man nur noch auf ein Tauwetter zwischen Russland, Frankreich und England hoffen. Im Zweifel kommt der Friede dann nur durch ein Tauroggen2. Denn die Deutschen Militärs sind auch besser als ihr Ruf, wie man hier sehen kann.

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Kategorien:Allgemein, International, Militär, Russland

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