US-Analyst: Die USA begehen Kriegverbrechen in Syrien – nicht Russland

Der Amerikaner Stephen Lendman, Journalist und politischer Analyst, erhebt schwere Vorwürfe gegen sein Land und seine Verbündeten. Ihm zufolge begehe die westliche Koalition unter der Führung der USA die schlimmsten Kriegsverbrechen. Die Anschuldigungen des Außenministers John Kerry gegen Russland und Syriens bezeichnete er als haltlos – wie immer.

Seit nun mehr als einem Jahr beteiligen sich die Streitkräfte der Russischen Föderation auf Bitten des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad am Krieg gegen den Terrorismus in Syrien. Deswegen versucht der Westen ständig den Einsatz der beiden Streitkräfte zu diskreditieren. Seit letzter Woche beklagen westliche Leitmedien und Politiker die vermeintlichen Kriegsverbrechen in Aleppo, wo Russland ein Krankenhaus bombardiert haben soll. Zwischen den USA und Russland besteht deswegen in der Syrien-Frage quasi „Funkstille“, wobei die Vorwürfe des Westens in Statements sowohl in Medien als auf internationalem diplomatischem Parkett weiter erhoben werden. Auf dem Portal des iranischen Staatssenders PressTV beschuldigt Amerikaner Lendman vor allem die USA in Sachen Kriegsverbrechen.

https://twitter.com/PressTV/status/784873016937345028

In einem Audio-Beitrag geht Lendman mit den westlichen Allierten in Syrien hart ins Gericht. Neben den Kriegsverbrechen der US-Koalition kritisiert er die Allianzen mit den Terrorgruppen Al-Nusra und ISIS. Aber auch andere Lander wie Israel, Saudi-Arabien, die Türkei, Katar und weitere Westmächte werden hier als Akteure genannt, die Syrien innerhalb von 5 Jahren zu einem internationalem Kriegschauplatz gemacht haben. Zudem erinnert er an den Angriff der US-Koalition gegen die syrische Armee im vergangenen September, die den Konflikt zwischen Amerika und Russland zuspitzten.

Vor mehr als einem Jahr kritisierte die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ die US-Streitkräfte in Afghanistan, weil dort ein Krankenhaus bombadiert wurde. Genau das sollen die Russen und Syrer ständig nun in Aleppo tun, wenn man den westlichen Stimmen glauben schenken mag. Lendman allerdings glaubt nicht an diese Anschuldigungen und „Russland und Syrien bombadieren weder Krankenhäuser, noch töten sie dutzende Zivilisten“, wie er im Beitrag fortführt. Internationalem Angaben zufolge fielen seit März 2011 über 40.000 Menschen dem Syrien-Konflikt zum Opfer, der über die Jahre hinweg zu einem Krieg ausartete, an dem weit über zehn internationale Akteure eine Rolle spielen.

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Kategorien:Allgemein, International, Militär

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