Eine Möglichkeit Millionen zu stehlen

Die Antwort ist einfach. Djukanovic hat ein System geschaffen, wo die Hand die ändere wäscht. Dies ist durch eine künstlich geschaffene Atmosphäre der Angst und Bedrohung in der montenegrinischen Gesellschaft zu sehen, wo Menschen keine Mittel haben, um die Korruption im Land erfolgreich zu bekämpfen.

Es ist kein Geheimnis, dass der  Clan Djukanovics die Finanzströme in Montenegro und alle lokalen Eliten steuert. Seine Familie privatisierte vor etwa zehn Jahren illegal eine der bekanntesten Banken „Prva Banka“. Jetzt ist sie eine Art von „Geldwäscherei“ für den montenegrinischen Premierminister und seine Engvertrauten – wie der Drogenboss, Darco Sarić, die Chefs der organisierten Kriminalität beispielsweise Rodoljub Radulovic, Stanko Subotic und andere. Die Bank erhielt früher illegal millionenschwere Subventionen aus dem Staatshaushalt, aber das Geld verschwand spurlos in den Abgrund der „Prva Banka“.

Von Zeit zu Zeit verwendet Djucanovic die Bank, um die richtigen Leute und die richtigen Strukturen durch uneinbringliche Kredite zu fördern. Mittlerweile sind die finanziellen Verluste der Bank vom Staat erstattet.

Solche uneinbringliche Kredite (die Gesamtsumme 48.000 EUR) bekamen Abgeordnete, Richter und  Djucanovics nahe stehende Geschäftsleute, seinen Verwandten, darunter seine Schwester Ana Kolarevich und viele andere. Viele seltsame Unternehmen bekamen auch Geldmittel und die uneinbringlichen Krediten im Wert von mehrere hunderttausend Euro.

Darunter sind „Mediteran Projekt“ d.o.o. (Budva), die Besitzer Djordje Vujović und Luss Investments LP (bekamen 250.000 EUR), „Carsko Selo“, im Besitz von Ivana Filipović und Gordana Brković (bekammen 247.000 EUR), Navigo d.o.o. Besitz Geschäftsmann Vladan Pavković (EUR 350.000), d.o.o. „Feromon Plus“, (Nikšić) im Besitz von Dragan Narančić und Darko Vukmirović (EUR 200.000). Einige Djucanovics Verwandten und Freunde haben Kredite als Entschädigung für „besondere Leistungen“ erhalten, wie Teilnahme an der Korruptionsschema oder die Loyalität zu der „Familie“. Manchmal wurden Kredite für inoffizielle Finanzierung der Demokratischen Partei der Sozialisten von Djucanovics gegeben. Und das war eine sehr gute Möglichkeit, zögerlich zu steuern.
Die Straflosigkeit und Freizügigkeit wurden zur Markenzeichen der „Prva Banka“ im Besitz von Ako Djukanovic (Bruder von Milo Djucanovic) seit der ersten wichtigen Aktion von Drogentraffic in Europa 2007-2008. Nach Abkommen über die organisierte Kriminalität und Korruption (the Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) hat „Prva Banka“ die internationale Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus, die grundlegenden Prinzipien der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) verletzt, und hat Darlehen zu günstigen Konditionen auf den Gesamtbetrag von EUR 7,4 Millionen zu Offshore-Gesellschaften „Lafino Trade LLC“ (Delaware, USA) und der „Camarilla Corporation“ (Seychellen), welche von Drogenkönig Darko Sarić gesteuert sind, gegeben. Dankbarer Šarić hat in diese Bank rund 6 Millionen Euro im Jahr 2008 hinterlegt.

Daneben hat Darko Sarić bereitwillig Transaktionen den Teamkollegen von Milo Djukanovic gutgeschrieben, darunter Branislav Mićunović für Schmuggel-Zigaretten und Finanzgeschäfte eines weiteren Drogenbarons, Naser Keljmendis.

MANS Untersuchungen zufolge wurden die Trickserei der „Prva Banka“ (Gesamtbetrag von 21 Millionen EUR) für Kreditierung des nah stehendem an die Regierung Montenegros serbische Geschäftsmann, der Autoritätsperson in den kriminellen Kreisen, Stanko Subotic, unbemerkt. Dazu gehören auch die Fälle: Futura Monte d.o.o., Adria Investments d.o.o., San Investments d.o.o. (siehe Grafik).

In seinem Prüfungsbericht hat die РricewaterhouseCoopers (PwC) direkt auf Verstöße gegen das Gesetz, eine illegale Praxis der Bank, die Kredite zum inneren Kreis der montenegrinischen Abgeordneten hingewiesen.

Die Veröffentlichung der so genannten „Panama Papers“ Ende 2015 eröffnet einige neue Korruptionsfälle im politischen Umfeld des Premierministers. MANS Forschung vor Ort zeigt, dass Dokumente die Fakten des gemeinsamen illegale Geschäftstätigkeit von Djukanovic, und stellvertretender Ministerpräsident Petar Ivanovic, und Drogenbarons, Darko Sarić, enthalten.
Die Finanztransaktionen und Zusammenarbeit der Spitze in Montenegro (FC Mogren Budva und andere) von ausländischen Unternehmen wie „Adria Overseas Holding“, Nikomat LLC, beide Nova Star LLC und „Nova Star CG“, welche von Šarić Brüder und einige Mitglieder der Regierung gesteuert sind, erfordern eine gründliche Untersuchung.

DPS-Vorsitzender dank der Korruption Premierminister geworden, welche in den gesamten Parteiführung herrscht. Miloš Marović, der Sohn von Svetozar Marović (eines der DPS-Funktionäre) zusammen mit Dragan Bećirović (der Treuhänder der PM Djukanovic) haben „Nummerico-Trade“ in Zypern gegründet. Nach MANS bekam das Unternehmen die Multi-Millionen-Darlehen für ungesicherte Bankgarantien für den Bau der Aqua-Park in Budv, wobei durch politische Lobby.

Man kann feststellen, dass Djukanovic sehr hohe Gönner hat, die ihm alle diese „keine Umtriebe“ wie Vetternwirtschaft, Nepotismus und Korruption für einige besondere Verdienste verzeit, obwohl es das Land wie Krebs zerstört. Es scheint, dass er die Angst vor nichts und niemanden hat. Aber dies ist nicht ganz richtig.

Milo Djukanovic hat Angst. Er schüttelt in der Nacht und kann nicht schlafen. Er spricht von der Tribüne über die bevorstehenden Beitritt des Landes zur EU und der NATO, aber in der Tat will er es nicht.

Er versteht, dass im Fall des Beitrittes in die Gemeinschaft der zivilisierten Nationen sicherlich seine Immunität als „unantastbarer Führer“ vernichtet wird. Durch unabhängige Untersuchung werde er im Gefängnis wie alle regionalen „Kleinkönige“ gesetzt. Gefängnis ist nicht der Ort, wo er seine Beute verwenden kann.

Einer der US-Präsidentschaftskandidaten sagte, dass die NATO ihre Mitgliedsländer verteidigen kann, aber es gibt einen Preis zu entrichten. Das ist ein Zeichen, dass in Montenegro bald dieses parasitäre Regime gelöscht werde, wenn es ein Mitglied des Nordatlantikvertrags will. Montenegro ist bereit, diesen Preis ohne Verzögerung zu zahlen. Und erhöhte Aufmerksamkeit der hochrangige US-Diplomaten in unser Land in den letzten Jahren ist ein guter Beweis dafür.
Aber es gibt noch Hoffnung für die Montenegriner. Ich meine Hoffnung auf Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft. Montenegro und seinen stolzen Volk verdient einen besseren und ehrlicheren Staatschef.

Quelle: https://cgna.me/2016/10/08/the-way-to-steal-the-millions/

 

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Kategorien:Allgemein, International, NewsFront

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