Syrien: Was machen die US-Bodentruppen in Manbidsch?

Beobachter rätseln über einen möglichen Kurswechsel in der amerikanischen Syrien-Politik. Am Wochenende tauchten Bilder und Videos von gepanzerten Fahrzeugkolonnen der US-Armee in der Nähe der vor wenigen Monaten vom IS befreiten Stadt Manbidsch auf.

 

Aus dem Pentagon hieß es offiziell, das kleine Rangers-Kontingent solle Kämpfe zwischen rivalisierenden Rebellengruppen verhindern.

Bisher beteiligte sich die US-Armee in Syrien lediglich an Luftangriffen, Ausbildungs- und geheimen Operationen.

Nun rätseln Beobachter über die neue Präsenz amerikanischer Bodentruppen. Während die einen vermuten, daß die USA und Rußland unter der neuen amerikanischen Regierung bereits enger miteinander kooperieren, als der Öffentlichkeit bekannt ist, bleiben andere Stimmen zurückhaltend und halten es für denkbar, daß die USA durch eine verstärkte Bodenpräsenz Fakten schaffen wollen, um in den letzten Jahren verlorengegangenes Terrain wieder gutzumachen. Auch Moskau hält sich mit Stellungnahmen auffallend zurück.

Auch das renommierte „Wall Street Journal“ berichtete erst am 6. März über einen sich abzeichnenden Stimmungswandel in Moskau. Vor sechs Wochen habe Moskau noch über die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gejubelt. Inzwischen habe sich der Wind gedreht, und der Westen juble, während man sich in Moskau besorgt zeige. Grund dafür sind eine Reihe ambivalenter Äußerungen Trumps über die Rolle der NATO, die Krim und Syrien.

 

Quelle: News Front / Zuerst

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Kategorien:Allgemein, Gastbeiträge, International, NewsFront, USA & Lateinamerika

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