WikiLeaks enthüllt den nächsten Teil von Vault7 – CIA-Hack-Tarnung aufgeflogen

Nachdem die Whistleblower-Plattform von Julian Assange letzte Woche den zweiten Part des CIA-Spionageprogramms veröffentlicht hat, kommt nur der dritte Teil der Serie Vault-7-Reihe. Das „Marble-Framework“….

Auf dem offiziellen Twitter-Account veröfftentlichte WikiLeaks folgende Pressemeldung: Der neue Teil um die Details der US-Überwachung ist nun raus.

Hierbei handelt es sich um weitere Details der CIA-Hacking-Methoden, die nicht nur sämtliche Mainstream-Geräte und Systeme wie Apple oder Windows überwachen, hier dreht es sich um die Tatsache, dass die Staatshacker in den USA massiv Internet-Benutzer attackieren – womit mal wieder den aus USA stammenden Anschuldigungen um „russische Hacker“ der Spiegel vorgehalten wurde.

Für WikiLeaks wäre das folgende Zusammenfassung: 90 Prozent ihres Budgets nutzen die Amerikaner für Hacker-Angriffe und lediglich 10 Prozent für die Abwehr von solchen Angriffen. Damit wäre – mal unterstellt es stimmt, was die Mainstream-Medien schreiben – es kaum verwunderlich, dass die Amerikaner gegen Hackerangriffe aus Russland schwer verwundbar sind.

Hier wird dokumentiert, wie die Amerikaner in verschiedenen Sprachen die Seitenkanal-Attacken starten – der „Marmor-Rahmen“, wenn man so will…

Das sogenannte „Marble Framework“ sei Teil der Malware-Kernbibliothek der CIA und werde genutzt, um forensische Ermittler daran zu hindern, Viren, Trojaner und Hackerangriffe der CIA zuzuschreiben, schreibt Sputnik.

Die enthüllten Quellcode-Dateien zeigen offenbar, dass Marble Testbeispiele nicht nur auf Englisch, sondern auch in anderen Sprachen, darunter Chinesisch, Russisch, Koreanisch, Arabisch und Farsi, beinhalte.

So könne vorgetäuscht werden, dass ein Malware-Autor nicht aus Nordamerika, sondern beispielsweise aus China komme. Dabei werde jedoch so agiert, als ob der Autor diese Tatsache zu vertuschen versuche. Dies führe dazu, dass die forensischen Ermittler noch mehr zu falschen Schlussfolgerungen gedrängt würden, geht aus einem Statement der Enthüllungsplattform hervor, heißt es in der Meldung.

Im Detail geht es um Quellcodes für Malware und sogar Anti-Viren-Firmen sollen die USA verpflichtet haben, um ihre Ziele besser auszuspionieren. Insgesamt soll es sich um 676 Quellcode-Dateien handeln, die der US-Geheimdienst CIA verwendet, um seine virtuellen Ziele zu erreichen.

Am 7. März startete WikiLeaks mit der Publikation der Reihe Vault-7, wo es sich nicht um die Methoden der NSA handelt , sondern um jene des Auslandsgeheimdienstes CIA. Am 23. März ging es weiter, Defensor Pacis berichtete. Vor allem private Nutzer von Mainstream-Elektronik seien von der Überwachung der Amerikaner weltweit betroffen gewesen. Vor allem Kunden von Microsoft, Apple und Google waren Opfer der CIA-Cyberspionage.

Der CIA selbst machte nie einen Hehl darauf, dass er hackt und überwacht, auf der offiziellen Seite des Spionagedienstes werden aktiv Hacker angeworben, für die CIA, NSA oder das Pentagon zu spionieren.

Bereits zu Beginn des neuen Jahres kündigte WikiLeaks an, dass dieses Jahr weitere große Leaks veröffentlicht werden. 2016 machte WikiLeaks im Hinblick auf den US-Wahlkampf von sich reden, nachdem über 100.000 E-Mails von Demokratin Clinton veröffentlicht wurden.

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Kategorien:Militär, Russland, USA & Lateinamerika, WikiLeaks & Cybersicherheit

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