NATO verstärkt weiter im Osten seine Militärpräsenz

Die Operation „Atlantic Resolve“ ist der größte Aufmarsch der NATO in Europa seit dem Ende des Kalten Krieges. Und der Aufmarsch geht weiter, nun wird ein Zug mit Infanterie-Kampffahrzeugen in Lettland stationiert.

Im vergangen Frühjahr machte die NATO mit zwei großen Mänover von sich reden, unter anderem mit dem Aufmarsch von Deutschland nach Estland, der als „Sabre Strike“ (Säbelschlag) bekannt ist. Dort ging es überwiegend um die Verlegung von US- und anderen NATO-Truppen nach Osteuropa, wo das an Russland angrenzende Estland das Endziel war.

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Inzwischen sind in Lettland und Litauen die Soldaten der NATO ( auch die Bundeswehr) stationiert und warten auf den „bösen Russen“, wie es immer wieder in den Medien geschrieben wird.

Neben den Militärfahrzeugen entsandte die Slowakei auch 150 Soldaten ihres 13. mechanisierten Bataillons in das baltische Land. Diese sollen dort an Militärübungen teilnehmen und unter anderem an der NATO-Verstärkung im Ostseeraum mitwirken. Das Bataillon wird in Lettland für drei Monate rotieren und anschließend durch Bataillone aus Tschechien, Ungarn und Polen abgelöst, schreibt der russische Staatssender RT Deutsch.

 

 

 

Im Februar 2017 beschloss die West-Allianz in Brüssel die Ostflanke zu verstärken. Auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz war die Aufstockung des Militärs im Baltikum ein Thema gewesen. Dort traf sich Ursula von der Leyen mit ihrem US-amerikanischen Kollegen James Mattis.

„Das wichtigste ist, dass die Amerikaner an unserer Seite stehen“, sagte die Verteidigungsministerin von der Leyen.

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Bereits 2016 war aus dem Weißbuch der Bundeswehr zu entnehmen, dass die „Bedrohung aus Russland“ stamme. Hybride Kriegsführung und Hacker-Angriffe würden unsere freie Gesellschaft bedrohen, weswegen von der Leyen auch auf der Suche nach Hackern ist, die für die Bundeswehr spionieren. Auch Sputnik schreibt über die die Cyber-Einheiten unter Berufung auf die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ heute.

Auch der neue US-Präsident Donald Trump sendet paradoxe Signale an Russland und seine Politik ist schwer einzuschätzen. Aber er kritisierte Deutschland dafür, dass man zu wenig Geld in die Verteidigung stecke. Nichtsdestoweniger haben die Mitgliedstaaten der NATO laut Generalsekretär Stoltenberg ihre Verteidigungskosten um zehn Milliarden Dollar erhöht.

Am 6. Jänner ging es los: Der US-Frachter Resolve entlud in Bremerhaven 87 Kampfpanzer, 144 Bradley Schützenpanzer, 18 Panzer-Haubitze M-109 Paladin, 419 Humvees, 446 Kettenfahrzeuge, 907 Radfahrzeug, 650 Anhänger insgesamt über 2500 Ladungsstücke, die nun gen Osten nach Polen und ins Baltikum verlegt werden. Aber auch in Rumänien und Bulgarien verlegte die NATO ihr Gerät und nicht zu vergessen in der Ukraine: Dort wurden ebenfalls Ausbilder der NATO aufgeklärt , wie beispielsweise ein Sprengmeister, der die Sicherheitskräfte der Ukraine ausbilden soll.

 

Dem Grunde sind dieses Dinge keine reine NATO-Angelegenheit, sondern reiner US-Imperialimus, der von der Bundeswehr noch unterstützt wird: 16 Kampfpanzer, 36 Schützenpanzer und 450 Soldaten der Bundeswehr machen beim Wahnsinn mit.

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Kategorien:Allgemein, Militär

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