Neues von der OSZE-Mission im Donbass

Seit Jänner 2017 hat Österreich den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa inne und beerbt Deutschland, die 2016 mehr die Augen versperrten als an dem schrecklichen Zustand etwas zu ändern. Auch mit Österreich ist man nicht so zufrieden.

„Wundert ihr euch immer noch was die OSZE in der Ukraine macht? Unser Video zeigt es euch, warum diese Mission so wichtig ist“, hat man vor zwei Wochen verkündet.

Oben sieht man das letzte Video der OSZE und deren Beobachtermission im Donbass, die bereits zu Jahresbeginn von Österreichs Außenminister Sebastian Kurz besucht wurde. Bislang wurden die Angriffe im Donbass ausweitet und so gab es bereits im Februar verstärkt den Einsatz von schwerer Artillerie. Auch gestern verstärkte das Kiewer Militär seine Präsenz im Osten des Landes.

Kurz traf sich gestern mit Litauens Außenminister in Wien, wo auch die OSZE ein Thema war. Ob man auch über die Zustände in der Ukraine sprach oder das Säbelrasseln der NATO? Österreich ist jedenfalls neutral laut dem Wiener Staatsvertrag und arbeitet mit der NATO lediglich im Rahmen des Programmes „Partnerschaft für den Frieden“ zusammen.

Heute jedenfalls wurde über die humanitäre Lage im Osten der Ukraine diskutiert, die mehr als nur miserabel ist.  Daran ist auch die Blockade des Donbass durch Kiew ein Grund , weswegen Russlands Präsident die Minsker Gesprächspartner Angela Merkel und Francois Hollande aufrief, dass diese Blockade beendet werden muss, berichtet der digitale Infodienst Sputnik.

Lawrow sagte bereits vor einer Woche, dass man die Bürger im Donbass nicht im Stich lassen werde, wie man hier nachlesen kann.

Derweil gehen aber die Grausamkeiten im Donbass weiter. Immer wieder wird vom Einsatz von schwerem Gerät berichtet, wie bereits gestern Defensor Pacis unter Berufung auf den Sprecher der Donezker Volksmiliz, Eduard Basurin berichtete.

Hier berichtet das Portal Stalkerzone, dass ein Ukrainischer Soldat seinen unter Drogeneinfluss stehenden Kameraden erschoss – Friendly Fire nach den Vorstellungen der NATO. Unter falscher Flagge steht oftmals der Einsatz von Partisanen, woran man sehen kann, dass Kiew, der NATO und dem Westen jedes Mittel recht ist, um ihre Wertevorstellungen durchzusetzen.

 

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Kategorien:Allgemein, Militär, Osteuropa

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