Nach dem Anschlag in St. Petersburg wurden laut dem Ermittlungskomitee Russlands sechs weitere Terrorverdächtige festgenommen, die unter anderem für Al-Quaida Ableger „Dschabhat Fatah asch-Scham“ und Islamischer Staat (in Russland verboten) angehören.

 

Sechs Bürger aus zentralasiatischen Republiken sind in Sankt Petersburg wegen des Verdachts der Beihilfe zum Terror festgenommen worden, berichtet das Ermittlungskomitee Russlands. Die Festgenommenen sollen ihre Mitbürger zur rechtswidrigen Tätigkeit für Terrormilizen „Dschabhat Fatah asch-Scham“ und „Islamischer Staat“ angeworben haben. Die Kämpfer sollten auch im Ausland eingesetzt werden, betonten die Vertreter des Ermittlungskomitees, heißt es auf RT Deutsch.

 

Der Selbstmordattentäter hatte sich am Montagnachmittag während der Fahrt zwischen den Stationen „Sennaja Platz“ und „Institut der Technologie“ in Sankt Petersburg in die Luft gejagt. Vierzehn Menschen starben und fast 50 wurden verletzt. Die russische Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, dass es sich bei der Explosion um einen Terroranschlag handelt. Das russische Ermittlungskomitee gab bekannt, dass der Kirgise Akbarschon Dschalilow, geb. 01.04.1995, den Terrorakt in Sankt Petersburger Metro am Montag ausgeführt hatte.

Beim Anschlag kamen 14 Menschen ums Leben und etwa 50 Menschen wurden laut Angaben des Gesundheitsministeriums getötet.

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