Laut einem Exklusivbericht des russischen Senders RT Deutsch soll der jüngste Giftgasanschlag eine Operation unter sogenannter „falscher Flagge“ (false-flag) von den Islamisten herbeigeführt worden sein, die der Westen gegen Assad für sich gewinnen konnte.

Der russische Präsidentensprecher Peskow betont, es gebe keinen Hinweis auf einen Giftgasangriff durch Syriens Armee in Idlib. RT Deutsch sprach mit Experten über den Zwischenfall und Russlands Optionen im Kampf gegen islamistische Rebellen in Nordsyrien.

Russland wird auch weiterhin den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ und Rebellen unterstützen, sagte Präsidentensprecher Dimitri Peskow. Auf die Frage, ob Russland weiterhin Assad nach dem Chemieangriff in Idlib unterstützen wird, auch wenn dadurch eine Verschlechterung der Beziehungen zu den USA zu erwarten wäre, sagte Peskow:

Russland und seine Streitkräfte halten an ihren Operationen fest, bis das Land durch die Syrisch Arabische Armee befreit ist, schreibt der russische Sender, der auch ein Video bereits hierzu veröffentlichte.

 

 

Berechtigte Frage: Weshalb soll die syrische Armee im Kampf gegen den Terror die eigene Bevölkerung unterstützen? Das fragt sich die libanesische Analystin Sahra Abdallah auf Twitter.

 

Auch der Ex-DDR-Spitzel Rainer Rupp bei der NATO, den RT Deutsch Militärexperten nennt, obgleich dieser ungedient ist.

 

 

Nach der größten Giftgasattacke im August 2013 in der Nähe von Damaskus, bei der nach unterschiedlichen Angaben etwa 1400 Menschen ums Leben gekommen waren, trat Syrien der Chemiewaffenkonvention bei und verpflichtete sich damit, seine chemischen Waffen zur Vernichtung außer Landes zu bringen. Seither gab es aber immer wieder Vorwürfe des Einsatzes von Chemiewaffen durch Regierungstruppen. Im Januar 2016 gab OPCW die vollständige Liquidierung des syrischen C-Waffen-Arsenals bekannt, schreibt der digitale Infodienst Sputnik. Bereits 2014 kam heraus, dass Deutsche Firmen an der Chemiewaffen-Produktion in Syrien beteiligt waren, wie das Portal RP Online berichtete.

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