Cybersicherheit: Hacker zeigen wie die NSA sich in das weltweite Geldtransfersystem Swift hackte

Wieder neuer Wirbel um die amerikanischen Hacking-Aktivitäten: Nachdem WikiLeaks bereits tiefe Einblicke in den letzten Wochen über die Hacking-Aktivitäten des Auslandsgeheimdienstes CIA enthüllte, kommen nun neue Details über das Hacking-Programm der National Security Agency zum Vorschein. WikiLeaks, Edward Snowden und die Medien melden sich zu Wort.

Hacker legen Dokumente über die Methoden der NSA offen, wie der US-Schnüffeldienst NSA sich in das weltweite Geldtransfersystem Swift hackte, wie unter anderem die internationale Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Auch WikiLeaks und Edward Snowden haben darüber getwittert.

 

Ein netter Fang ist laut dem NSA-Whistleblower Edward Snowden diese Enthüllung von 2013, wo hervorgeht, dass der NSA weitaus mehr ausspioniert als nur Terroristen, wie man immer wieder bekräftigt. Snowden befindet sich derweil in Moskau, nachdem er zusammen mit WikiLeaks und Glenn Greenwald begonnen hat über die Details der NSA-Spionage Einblicke zu gewähren. Inzwischen ist auch bekannt, dass der CIA ebenfalls mittels Hackern Spionage betreibt. Hessen ist einer der Hauptzentralen für die US-Hacker vom CIA.

 

Die Meldung verlinkt zu einer Kollektion von Daten die man abgefangen hat, nachdem man sich in das angeblich so sichere System hineingehackt hat. Konkret geht es um das EU-spezifische Netzwerk, wo man die Daten gesammelt hat, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Vor allem das Speichern, Sammeln und Auswerten der Daten widerspricht Experten zufolge allen Grundsätzen des Datenschutzes. Vor allem die EU schweigt hierbei, woraus man die Machtlosigkeit dieses vermeintlichen Superstaates erkennen kann.

 

Auch die Whistleblower-Plattform WikiLeaks verweist auf weitere Artikel über die Hacking-Methoden und wie der NSA das Geldtransfersystem kompromittiert hat. Aktuell wird WikiLeaks vorgeworfen, dass man für einen „feindlichen Geheimdienst“ arbeite, wie es CIA-Direktor Pompeo bei der Denkfabrik CSIS ausgedrückt hat. Mars von Padua berichtete vor wenigen Tagen, während WikiLeaks weitere Details über das CIA-Hacking-Programm enthüllte, deren Details man direkt auf der Seite von WikiLeaks abrufen kann.

Inzwischen reagierte man auch auf Twitter mit einem ausführlichen Statement auf die Anschuldigungen von Trumps neuem CIA-Direktor Pompeo, wo man entschieden die Anschuldigungen zurückweist.

Insgesamt befindet sich auf der Seite von WikiLeaks bereits ein riesiges Konglomerat aus Daten, die Einblicke in die Hacking-Methoden von CIA und NSA gewähren. Auch die von Journalist Glenn Greenwald betriebene Plattform „The Intercept“ berichtet über Malware von Windows, die für Spionage genutzt wird. Insgesamt sind mehr als 19 Geheimdienste im Bereich Sigint (Signal-Überwachung) tätig. Die US-Dienste greifen – wie auch der Bundesnachrichtendienst – oftmals auf private Firmen zurück, um ihre Hacking-Aktivitäten durchzuführen. Der Vorteil an dieser Partnerschaft ist, dass es leichter ist illegale Hacking-Aktivitäten glaubhaft abzustreiten. So war auch Edward Snowden für private Firmen tätig. Auch Ex-CIA-Direktor John O´Brennan wechselte zwischen Staat und Privatwirtschaft hin und her.

 

Snowden, Greenwald, WikiLeaks und Assange haben mit den NSA-Enthüllungen in Deutschland für einen Skandal gesorgt. Inzwischen tagt seit Jahren ein Untersuchungsauschuss, der über die US-Spionageaktivitäten den Bundestag informieren will. In der Vergangenheit wurde zunächst das Abhören der Bundeskanzlerin Merkel sowie weltweit ihre Amtskollegen skandiert. Inzwischen zeigen uns die neuen Enthüllungen, dass man massenhaft Daten abgreift, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Vor allem Systeme wie Apple, Windows und Google seien für die Malware, Trojaner und Viren der US-Dienste besonders anfällig.

 

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Kategorien:Internet, WikiLeaks & Cybersicherheit

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