Militär: Bundeswehr muss täglich 4500 Cyberangriffe abwehren

Cybersicherheit ist inzwischen auch bei der Deutschen Bundeswehr ein Thema geworden, weswegen die Bundeswehr nach Hackern sucht, die ihr Vaterland vor Cyberangriffen schützen. Insgesamt muss die Bundeswehr derweil 4500 Cyberangriffe abwehren, wie Vertedigungsminister Ursula von der Leyen gegenüber Medien bekanntgab.   Aktuell sieht man in Städten Werbung der Bundeswehr, die mit dem Projekt „Digitale Kräfte“ nach Computerexperten sucht, um gegen Cyberangriffe besser gewappnet zu sein. Auf dem folgenden Link des offiziellen Twitter-Accounts der Deutschen Bundeswehr kann man sich dahingehend informieren, ob der Dienst als „Hacker in Uniform“ was für einen ist.

 

„Um hier zu arbeiten, muss man schon in besonderer Weise technikaffin sein“, sagt Jens Liedig. Und eine individuelle Spezialisierung erfolgt im Lauf der Zeit ebenfalls. Alle Mitarbeiter seiner Truppe haben als Forensiker angefangen. Das heißt, sie haben gelernt, verdächtige Vorfälle in den Systemen zu erfassen, zu analysieren und die Spuren auszuwerten. Es werden aber auch Spezialisten ausgebildet, die Applikationen analysieren oder Datenströme in Handys untersuchen. „Wir haben nicht nur eine besondere Stellung im Haus, sondern Fähigkeiten, die absolut einzigartig sind“, erklärt Liedig. Die Ausbildung erfolgt zum Teil im Ausland, weil nur die besten und hochwertigsten Lehrgänge in diesem Spezialisierungsgrad sinnvoll sind. „Wir wollen und müssen hier weiterkommen. Unsere Mitarbeiter sind wissbegierig und motiviert“, betont er: „Wir müssen hier überall selbst Hand anlegen und konfigurieren alle unsere Systeme selbst“, heisst es auf der Karriereseite der Bundeswehr.

„Viele dieser Angriffe sind automatisiert. Da versucht ein Computernetzwerk automatisch durch unsere Firewalls zu gelangen“, zitiert die „Welt am Sonntag“ Von der Leyen. Zugleich sind der Ministerin zufolgezielgerichtete Cyber-Angriffe  (Advanced Persistent Threats APT) besonders gefährlich.Zuvor hatte Von der Leyen der Präsentation  eines neuen Kommandos zur Abwehr von Cyber-Attacken beigewohnt, wie der digitale Informationsdienst Sputnik unter Berufung auf die zitierten Medien schreibt.

 

 

Bereits im letzten Jahr als das Weißbuch 2016 der Bundeswehr präsentiert wurde, war das Thema „hybride Kriegsführung“ und „Cybersicherheit“ ein großes Thema, was die Bundeswehr in Zukunft gezielter in Angriff nehmen werde. Neben der militärischen Laufbahn ist auch eine zivile Karriere bei den Streitkräften der Bundesrepublik Deutschland möglich. Zuvor war beispielsweise das Thema Hacker aus China, Russland und dem Iran seit mehreren Jahrzehnten in den Jahresberichten der Verfassungsschützämter ein Thema gewesen. Neben dem Truppendienst spielt nunmehr auch das Thema IT beim Militärischen Abschirmdienst der Bundeswehr eine wichtige Rolle, wie es weiter heißt.   https://twitter.com/kledys/status/847739934949625856

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Kategorien:Militär, WikiLeaks & Cybersicherheit

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