Frankreich: Emmanuel Macron holt dank US-Schützenhilfe im Wahlkampf auf

Emmanuel Macron ist der Überraschungskandidat im Wahlkampf um das Amt des Präsidenten im Wahlkampf. Bis vergangenen Herbst war er noch Wirtschaftsminister unter Macron. Und nun könnte er tatsächlich Frankreichs jüngster Präsident werden.

Der ehemalige Investment-Banker bei Rothschild ist besonders deswegen für die USA interessant, weil er in Richtung Russland unfreundlichere Töne spuckt als Marine Le Pen oder Francois Fillon. Nun erhält er Schützenhilfe von US-Imageberatern, wie das digitale Portal Sputnik schreibt.

Laut dem Wochenmagazin „Le Point“, das die aktuellen Umfrageergebnisse von insgesamt elf Forschungsinstituten zusammenfasste, sind 23 Prozent der Franzosenbereit, für Macron zu stimmen. Le Pen dürfte derzeit mit 22,3 Prozent der Stimmen rechnen.

Ihnen folgen der Republikaner Francois Fillon (19,8 Prozent) und der linke Politiker Jean-Luc Melenchon (18,8 Prozent).

„Macrons Stärke ist, dass er im Wahlkampf digitale Massenmedien und Internet-Technologien einsetzt“, so die Leiterin des Zentrums für euroatlantische Studien und internationale Sicherheit bei der Diplomatischen Akademie des Außenministeriums Russlands, Tatjana Swerewa. „Meines Erachtens stützt er sich auf diese Ressourcen stärker als die anderen Kandidaten. Die Organisation ‚En Marche!‘ ist im Grunde ein Netzwerk und weniger eine traditionelle politische Partei.“ Das bestätigen quasi auch die Angaben von „Le Point“: Marcons Name wird auf Twitter am meisten unter allen Präsidentschaftskandidaten erwähnt, schreibt Sputnik

 

 

Wahrscheinlich auch deswegen, weil er solche Töne von sich gibt, scheint er im Westen immer beliebter zu sein. Ob er tatsächlich schuldenfrei ist, das weiß nur er oder seine Schuldner.

Der Ex-Wirtschaftsminister wird seinen eigenen Worten zufolge Putin auch sagen, dass er den Schutz der westlichen Prinzipien verfolgen wird, ohne Feindlichkeit, aber auch ohne Zugeständnisse.

 

In Frankreich sind die Umfragewerte ein wenig speziell, weil es gerade darauf ankommt, wer in der Stichwahl das Rennen machen wird. Neben Le Pen, Fillon rechnet man auch Macron, der mit En Marche eine neue Bewegung gründete gute Chancen aus.

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