Die Anschuldigungen des Westens gegen Russland oder WikiLeaks sind bekannt: Man versucht sich in die Wahlen fremder Länder einzumischen, um daraus einen politischen Vorteil zu ziehen. WikiLeaks hält dem US-Geheimdienst wieder einmal den Spiegel vor – mit Daten, Fakten und Dokumenten.

Seit WikiLeaks damit begonnen hat Daten in Form von E-Mails über Hillary Clinton, ihren Stab und ihre Berater zu veröffentlichen, kennen die Medien im Westen nur ein Thema: Die Mär von den russischen Hackern, die Wahlen beeinflussen…Ein Zusammenhang zwischen Russland und WikiLeaks wird auch gerne hergestellt. Dieses Märchen wurde auf Mars von Padua ständig korrigiert und nachdem die US-Wahlen für das westliche Establishment verloren gegangen sind, soll Russland sich nun in Deutschland, Frankreich oder bald sogar in Großbritannien einmischen. WikiLeaks hob auf Twitter eine Datenbank eines Analysten hervor, die zeigt, dass die USA dies in 81 Ländern auf der Welt tun – Putschversuche inklusive.

Aktuell stehen die Wahlen für das Amtes des Präsidenten im Fokus der medialen Berichterstattung : Angeblich soll der Kreml die aus ihrer Sicht russlandfreundlichen Politiker Le Pen oder gar Fillon unterstützen, während der Westen aktuell auf Emmanuel Macron setzt, einen jungen Shooting-Star, Mars von Padua berichtete bereits hierüber. Auch für WikiLeaks ein Grund mehr eine Gegenmeinung des französischen Auftrittes von Slate zu twittern, wo auf die Angst des Westen vor den Wahlen der Fokus liegt.

Auch in Deutschland fürchtet man die Einmischung von russischer Seite in die Wahlen. Besonders Hacker, Medien und andere Medienkrieger sollen dafür eingesetzt werden, um Ängste zu schüren und Stimmung gegen Bundeskanzlerin Merkel zu machen.

Deswegen stehen Medien wie RT oder Sputnik im Fokus der unliebsamen Berichterstattung der westlichen deutschsprachigen Leitmedien. Auf EU-Ebene hat das Parlament bereits eine Resolution verabschiedet, die dazu verwendet wird, dass Medien ein Dokument haben, wo sie die vermeintliche „russische Gefahr“ durch Medienportale explizit als eine Gefahr für die freiheitliche Gesellschaft sehen.

 

Schließlich weist WikiLeaks wieder einmal auf ihre Dokumente hin, wo man sehen kann, dass die US-Dienste selbst versuchten die Wahlen 2012 in Frankreich versuchten massiv zu beeinflussen, um daraus einen politischen Vorteil zu ziehen. Ebenso zeigte WikiLeaks durch die Vault7-Reihe sowie durch die Spy Files als solches, wie US-Geheimdienste wie NSA oder CIA durch Hacker versuchen die politische Stimmung in fremden Ländern zu steuern. Für CIA-Chef Pompeo war das Grund genug gewesen, dass er WikiLeaks schon als einen „feindlichen Nachrichtendienst“ sieht, dessen Kopf der Hacker und Journalist Julian Assange ist.

 

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