Militär: Russische Hyperschallrakete „Zirkon“ soll mit Mach 8- Geschindigkeit getestet worden sein

Wie verschiedene Medien bereits im Winter spekulierten, soll der russische Seezielflugkörper nun mit einer Geschwindigkeit von Mach 8 getestet worden sein. Details gibt das Militär allerdings nicht bekannt. Im Februar kam heraus, dass im Frühjahr die Rakete getestet werden soll.

 

 

Trotz der jüngsten Medienberichte über rekordverdächtige Tests teilt die russische Militärführung keine Details mit. Der TV-Sender Swesda kommentiert: „Es gibt mehr als genug Erklärungen dafür, warum das Zirkon-Programm nicht publik ist. Der Hyperschall ist einer der zentralen Fetische des Wettbewerbs, der jetzt zwischen Russland und den USA im Bereich der fortgeschrittenen Rüstungstechnologien läuft (…) Die Schallgeschwindigkeit um das sechs-, acht- oder zehnfache zu übertreffen, zählt zu den globalen Entwicklungsaufgaben des gegenwärtigen Flugzeug- und Raketenbaus.“ „Militärisch handelt es sich bei Hyperschall-Flugkörpern um äußerst effiziente Waffensysteme. Ein Hyperschall-Flug ist für derzeitige Radare nicht aufzuspüren. Es gibt keine Mittel, um solche Raketen abzufangen. Diese Mittel sind nicht einmal in Sicht“, heißt es weiter, wie der digitale Infodienst Sputnik schreibt.

 

 

Wie die Zeitung „Iswestija“ Ende März berichtete, sollen auch vier Atom-U-Boote des Projekts 949 im Zuge einer Modernisierung typenoffene Startvorrichtungen erhalten, um Kalibr- und Onyx-Raketen abfeuern zu können (der konkrete Codename der Startanlagen wurde im Bericht nicht angegeben). Im Kommentar von Swesda wird nun prognostiziert, dass auch küstengestützte Systeme des Typs Bastion, die derzeit mit Onyx-Seezielflugkörpern ausgestattet sind, künftig in der Lage sein sollen, Zirkon-Raketen abzufeuern.  „The Sun“ berichtet über die russische Rakete, dass sie nicht gestoppt werden könne. Und selbst wenn die Zirkon von einem Nahbereichsverteidigungssystem beschädigt würde, könne das Ziel-Schiff noch immer durch die Rakete heftig getroffen werden. Mitte März 2016 hatten in Russlanddie ersten Tests der seegestützten Hyperschallrakete „Zirkon“ begonnen. Damit sollen die neuesten russischen Mehrzweck-Atom-U-Boote der fünften Generation „Husky“ bestückt werden.

 

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Kategorien:International, Militär, Russland

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