WikiLeaks: Die Verhaftung von Julian Assange stellt für US-Präsident Trump kein Problem dar

Über das Wendemanöver von Trump haben wir bereits berichtet: Die US-Generalstaatsanwaltschaft bereitet die Verhaftung von Julian Assange vor, nachdem CIA-Boss den Journalisten mit seiner Enthüllungsplattform für vogelfrei erklärte. Für Präsident Trump, der einst sagte, dass er WikiLeaks „liebe“, sei das in Ordnung.

 

 

 

„Es ist ok für mich“, kommentierte US-Präsident Trump die Entscheidung des US-Generalstaatsanwaltes Jeff Sessions, der nun den seit 2012 in der Botschaft Ecuadors in London verweilenden Journalisten verhaften will und vor ein US-Gericht stellen will.

Dabei kam durch die Enthüllungen von WikiLeaks aus der Reihe Clinton-Mails heraus, dass seine Konkurrentin Clinton Waffen an Dschihadisten lieferte, einschließlich dem IS. Die USA behandeln Assange ebenfalls wie einen vogelfreien Terroristen. Und Trump ist wirklich am Kampf gegen den IS interessiert und an der Wahrheit, wie er seinem „Movement“ immer vorgaukelte?

Die WikiLeaks-Enthüllung um seine Konkurrentin Hillary Clinton stellte sich zumindest als positiver externer Effekt dar, da er lange Zeit deutlich hinter der Demokratin in den Umfragen lag. Am Wochenende vor der Wahl ging das Stimmungsbarometer der US-Wähler zugunsten des Republikaners stetig hoch. WikiLeaks wurde bereits im Sommer vorgeworfen, dass man Wahlkampf für den Republikaner betreibe und sich vom Kreml „instrumentalisieren“ ließe.

Zuvor bezeichnete CIA-Direktor Mike Pompeo Assange als Mitarbeiter eines feindlichen Geheimdienstes, was selbst dem höchsten Gericht in Großbritannien wohl zu weit gehen würde. In den USA würden auf Assange hohe Haftstrafen zukommen, da man ihn bereits seit 2012 wegen den US-Straftatbeständen „Verschwörung“, „Diebstahl“ und schließlich „Spionage“ weltweit verfolgt. In der Botschaft erhielt der Journalist politisches Asyl, weil man ihn in England unter dem Vorwand der bekannten Vergewaltigungsvorwürfe aus Schweden verhaften und an Schweden ausliefern will. Assange geht nun zu Recht davon aus, dass dies nur ein Vorwand sei, um ihn an die Amerikaner auszuliefern.

 

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Kategorien:#TopThema, USA & Lateinamerika, WikiLeaks & Cybersicherheit

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