Militär: Russland stellt keine gesteigerte Bedrohung dar – Sipri- Rüstungszahlen

Die Mär von der russischen Bedrohung wird gerne in den Leitmedien und in der Politik vorgegaukelt, um die Rüstungslobby zu befriedigen. Wie folgende Fakten zeigen, stellt Russland keine Bedrohung dar.

Die weltweiten Militärausgaben sind wieder leicht gestiegen, auf 1,69 Billionen Dollar. Das meldete das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri am 24. April in seinem jährlichen Bericht über die Rüstungsausgaben. Spitzenreiter ist danach die USA mit 611 Milliarden Dollar vor China mit 215 Milliarden Dollar und Russland mit 69,2 Milliarden Dollar. Die Bundesrepublik wird mit 41,1 Milliarden Dollar auf Platz Neun ausgemacht.

Die russischen Militärausgaben sind im Zusammenhang mit der Sicherheitslage des Landes und im Vergleich zu den US-Rüstungsausgaben unterdimensioniert. Das stellt der Abrüstungsexperte Otfried Nassauer im Sputnik-Interview fest. Er warnt vor einer erneuten Rüstungsspirale und fordert die Rückkehr zu Entspannungspolitik und Vertrauensbildung.

 

Auch Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht zog den Vergleich in einer Rede im vergangenen März und zeigte, dass die USA deutlich mehr Geld in die Rüstung stecken als Russland. Gleichwohl kritisierte Wagenknecht auf den Rüstungsetat Russlands. Sie forderte wieder eine Rückbesinnung auf die Ost-Politik von WillyBrandt und Egon Bahr.

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