Iran und Russland drängen auf Lösung des Syrien-Konfliktes

Irans Vize-Außenminister Hossein Jaberi Ansari und Russlands Sonderbeauftragter für Syrien Alexander Lawrentiew haben in einem Treffen in Teheran über die Situation in Syrien diskutiert und drängen nunmehr auf eine politische Lösung des Konfliktes, wie Farsnews berichtet.

 

Man einigte sich, dass eine politische Lösung vorzugswürdig ist. Außenminister Mohammad Javad Zarif sagte bereits am Sonntag, dass in der Nahost-Region keine militärische Lösung zielführend sei und verwies dabei auf den Iran, Jemen und Bahrain und betonte, dass die Länder einen hohen Preis für die hegemoniale Politik des Westens zahle.

 

„Die Konflikte im Irak, in Syrien, im Jemen und in Bahrain keine militärische Lösung haben“, schrieb Zarif in der kuwaitischen al-Rai al-Youm Zeitung.

Man solle sich darum bemühen sich mit allen Parteien – ausgenommen die terroristischen Gruppierungen – eine politische Lösung zu finden. Russland und der Iran sind bereits in der Astana-Runde als Partner mit der Türkei und syrischen Gruppen zu Gesprächen gekommen. Auch EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini betonte, dass eine militärische Lösung abzulehnen sei, nachdem die USA nach der Giftgas-Lüge Syrien bombardierten.

Das russische Militär hat inzwischen mit 1470 Gruppierungen eine Waffenstillstandsvereinbarung erreicht, wie das Russische Zentrum für Aussöhnung in einem Bericht schreibt.

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Kategorien:Allgemein, International, Russland

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