Nach Montenegros NATO-Beitritt: Russisches Außenministerium drück sein „Bedauern“ aus

Nachdem das montenegrinische Parlament für einen NATO-Beitritt stimmte äußerte sich das russische Ministerium mit Bedauern über diese Entscheidung. Man wird Maßnahmen ergreifen, um die „nationale Sicherheit“ zu gewährleisten, berichtet die Agentur TASS.

„Mit großen Bedauern müssen wir feststellen, dass die gegenwärtige Führung des Landes und ihre westliche Geldgeber noch nicht auf die Stimme der Vernunft und  ihr Gewissen hörten“, so das Außenministerium in einer Erklärung, auf die sich TASS beruft.

Das kleine Montenegro mit dem 10.000 starkem Heer war immer Zankapfel zwischen der NATO und Russland. Russland beharrte darauf, dass ein NATO-Beitritt Montenegros nur via Referendum akzeptabel wäre, reichte für die NATO die Entscheidung des Parlamentes aus, das heute für einen Beitritt gestimmt hatte. Im  Mai  2016 stimmte die NATO-Außenministerkonferenz für einen Beitritt des Kleinstaates, das ursprünglich mal ein Teil von Serbien war und eine Region war, die Serbien den Zugang zum Mittelmeer garantierte. Nachdem die 28 NATO-Mitgliedstaten für einen Beitritt stimmten, stimmte auch das Parlament in Podgorica einem Beitritt zu.  Die Abstimmung wurde von Protesten begleitet.

 

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Kategorien:International, Militär, Osteuropa, Russland

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