WikiLeaks veröffentlicht weitere Details über das CIA-Hacking-Programm Vault7

Heute veröffentlichte WikiLeaks wieder weitere Dokumente,Quellcodes und eine Bedienungsanleitung aus der Reihe Vault7, die tiefe Einblicke in die Cyberspionage der CIA liefert. Diesmal geht es um ein Werkzeug, dass die CIA-Hacker speziell für das Microsoft-Betriebssystem Windows genutzt haben.

 

Insgesamt gab WikiLeaks neben der Presserklärung vier Dokumente frei, die zeigen soll wie der Auslandsnachrichtendienst CIA seine Lecks findet, wie das französische Portal „La Liberation“ schreibt. Es handelt sich demnach um ein Werkzeug, dass der eigenen Sicherheit und Verfolgung von Lücken dienen soll. Das Werkzeug wurde erfolgreich für Microsoft Office und Windows getestet, so die offizielle Presseerklärung

 

Der Quellcode von Scribbels kann auf der Seite WikiLeaks als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Das Tool hinterlegt ein sogenanntes „Wasserzeichen“ auf interne Dokumente setzt. Es ist insgesamt die fünfte Tranche an Dokumenten, Quellcodes und Bedienungsanleitungen die WikiLeaks zusammen mit unterschiedlichen Medienpartner, wie auch dem französischen Portal „Libération“ enthüllte.

 

Das besondere an dieser Enthüllung ist, dass diese Software forensisch prüfen soll, ob interne und nicht freigegebene Dokumente in unbefugte Hände geraten sind. Seit dem 23. März enthüllte WikiLeaks Details der CIA-Cyberspionage, woraus unter anderem hervorgegangen ist, dass die Hacker des US-Außenamtes PCs, Laptops, Tables, Smartphones und sogar über das moderne SmartTV sich visuelle und akustische Einblicke in die Geräte der Zielpersonen verschaffen können. CIA-Chef Pompeo hat erst kürzlich WikiLeaks und ihren Begründer Julian Assange zum „feindlichen Geheimdienst“ und somit de facto für vogelfrei erklärt. Die US-Generalstaatsanwaltschaft hat inzwischen die Verhaftung von Assange angeordnet.

 

WikiLeaks ließ sich davon nicht beeindrucken und kündigte an, dass man weiter der Öffentlichkeit Dokumente wie Vaul7 oder die NSA-Spionage zugänglich machen werde. Julian Assange ist nicht alleine und WikiLeaks wird die Arbeit weiter fortsetzen, sagte WikiLeaks-Redakteurin Sarah Harrison, die durch die NSA-Enthüllungen von Edward Snowden einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

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Kategorien:#TopThema, WikiLeaks & Cybersicherheit

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