Islamisten-Gladio bei der Bundeswehr: Existiert innerhalb der Truppe ein sogenanntes „Stay behind 2.0“-Netzwerk?

Nach der Verhaftung des Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A., wird nunmehr von einem „terroristischen Netzwerk“ in der Truppe gesprochen. Ein Skandal zeichnet sich ab und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte bereits ein Besuch in den USA ab.

Für die Ministerin steht die Aufklärung der aktuellen Vorgänge um den Oberleutnant A. aus Illkirch im ‎Vordergrund, schreibt der russische Auslandssender RT Deutsch auf seiner Seite.

Innerhalb der Truppe kam es immer wieder zu einer negativen Berichterstattung: Vergewaltigung im Baltikum, Mangelnder Kuschelkurs in der Grundausbildung und ein Offizier, der als Terrorist sich unbehelligt in Deutschland aufhalten konnte. Nun sollen es noch mehr solcher Maulwürfe in der Bundeswehr geben, die Anschläge planten. Für den militärischen Abschirmdienst (MAD) kommen wichtige Aufgaben zu. Dieser hatte bereits im letzten Jahr Terroristen in der Truppe tarnen können. Nun soll nach dem jüngsten Skandal laut einem Journalistennetzwerk ein skandalträchtiges Netzwerk in der Bundeswehr existieren, dass an die Gladio-Netzwerke der NATO erinnert, die als rechte Gruppierungen getarnt in den 1980er, 1990er Jahren Anschläge auf unschuldige Zivilisten geplant haben sollen.

 

Zu jener Zeit wollte man durch diese Anschläge Angst bei der Bevölkerung erzeugen und Hass gegen linke Gruppen schüren, um die Überwachungs- und Sicherheitsgesetze zu verschärfen. In ganz Europa haben einzelne Gruppen ein solches Terrornetzwerk aufgebaut, dass unter anderem auch für „scharfe Übungen“ genutzt wurde, wo man die Schlagkräftigkeit der Sicherheitsleute testen wollte. Mitte der 1990er Jahre änderte man die Strategie und setzte auf Islamisten, die vor allem in den ehemaligen Sowjetrepubliken für Terror sorgten und die dort Regime-Changes herbeiführen sollten. Nun scheint man diese Strategie auch in Deutschland anzuwenden, denn auch das Münchner Portal Telepolis  sieht diese Parallelen im sich aktuell abzeichnenden Skandal. Finden in Deutschland Aktionen unter sogenannter „falscher Flagge“ statt?

 

 

Über diese Machenschaften im Hinblick auf die „Stay-behind“-Geheimarmeen schrieb der Schweizer Friedenforscher Daniele Ganser ein Buch, das gleichzeitig auch seine Doktorarbeit war. Die Journalistin Sibel Edmonds beschäftigte sich mit den dschihadistischen Geheimarmeen, die gezielt für die hybride Kriegsführung der NATO genutzt werden. Sie sollen Terror und Angst bei der Bevölkerung herbeiführen. Ist der akutelle Terrorverdächtige auch eine hybride Mischungs aus beidem?

Dem Verdächtigen Franco A. wird ebenfalls rechtsradikales Gedankengut attestiert, zudem soll der Festgenommene bereits eine Todesliste geführt haben. Ministerin von der Leyen richtete am 1. Mai 2017 einen Offenen Brief an die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr und warf der Truppe mangelnde Haltung und Führungsschwäche vor. Aus Reihen der Bundeswehr sowie aus der SPD wurde hingegen heftige Kritik an von der Leyen laut. Die Verantwortung für Versäumnisse trage letztlich die Ministerin. Sollte sich der Verdacht eines organisierten Terrornetzwerkes innerhalb der Bundeswehr jedoch bestätigen, kann nicht lediglich von Schlampereien die Rede sein. Die Obleute des Verteidigungsausschusses im Bundestag sollen am heutigen Dienstag um 20 Uhr von der Ministeriumsspitze über weitere Erkenntnisse und Details unterrichtet werden, schreibt RT weiter.

Advertisements


Kategorien:International, Militär

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: