Arabische Liga fordert UN-Untersuchung wegen Menschrechtsverletzungen in israelischen Gefängnissen

Seit nunmehr 19 Tagen führen die Gefangenen Palästinenser in israelischen Lagern im Westjordanland einen 
Hungerstreik durch, um gegen die unmenschliche Behandlung in den Gefangenenlagern zu protestieren. 
Die Arabische Liga fordert jetzt eine Untersuchung durch die Vereinten Nationen, wie der iranische Auslandsfunk PressTV berichtet.

Die Panarbanische Formation "Arabische Liga" hat 22 Mitglieder und fordert nun die Untersuchung von den Vorwürfen, dass die Gefangenen
Palästinenser dort "unmenschlich behandelt" werden. Anfangs waren es noch 1500 Gefangene, deren Zahl nun auf 2000 gestiegen ist, wie der
Sender auf seiner englischsprachigen Seite schreibt.

 

PressTV – Arabische Liga bei einem Zusammentreffen. Die panarabische Organisation erkennt den Staat Israel als nicht rechtens an.

 Man verlangt in einer verabschiedeten Resolution die Schaffung einer Sonderkommission, die Untersuchungen in den israelischen 
Gefängissen durchführen wird. Viele Menschen in der arabischen Welt protestieren aus Solidarität mit den Menschen im Hungerstreik auf der
Strasse.



Man „verurteile die israelischen Besatzungsbehörden in ihrer laufenden Inhaftierung von Tausenden von palästinensisch Gefangenen 
... darunter auch Kinder, Frauen und politischen Führer sowie gewählte Vertreter“, heisst es in einer Erklärung der Organisation. Wie 
viele andere Bürger auf der Straße haben sich Funktionäre mit den den Protestlern solidarisch erklärt. Viele Gefangen sollen demnach 
kein kaltes Wasser trinken dürfen und werden gezwungen warmes Wasser zu trinken, wie zuvor berichtet wurde. Unten legt sich ein 
Protestler mit einem Mann der israelischen Sicherheitskräfte an.




Nach weiteren Angaben der Agentur, befinden sich über 6500 Palästinenser in Gefangenschaft und seit dem 19. April traten die Inhaftierten
Menschen in den Hungerstreik, um gegen die unmenschliche Behandlung sowie gegen die Menschenrechtsverletzungen zu protestieren, 
Mars von Padua berichtete bereits.Die Meldung von Press TV kann auf dem Kurznachrichtendienst Twitter abgerufen werden.

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