Die vier Sicherheitszonen, die in Syrien bei den Gesprächen in Astana zwischen Russland, der Türkei und dem Iran vereinbart wurden, sind vor allem Flugverbotszonen für die US-Koalition, wo Amerikaner, Franzosen und Briten oftmals ohne Grund und willkürlich ihre Bomben auf Zivilisten abwerfen, wie der iranische Sender „Press TV“ unter Berufung auf die Agentur Interfax aus Moskau schreibt.

Der Begriff „Flugverbotszone“ mag harmlos klingen und in den Medien ist dieser Begriff seit den französischen Bombenangriffen auf Libyen etabliert worden. Der Begriff nochmal hier, wie er zu deuten ist.

Eine Flugverbotszone (englisch no-fly zone, kurz NFZ) ist ein Luftraum, in dem aus militärischen Gründen sämtliche Flugbewegungen von Luftfahrzeugen verboten sind. Ausnahmen können dabei beispielsweise zur Durchsetzung des Flugverbots und für humanitäre Zwecke vorgesehen werden.

Eine solche Zone, auch Sicherheitszone ist nun in Syrien beschlossen worden, die man sich hier nochmal vor Augen führen kann. Damit soll in Syrien gewährleistet sein, dass die US-Koalition keine feindseligen Angriffe mehr durchführen wird. Der letzte feindselige Angriff unter US-Präsident Trump basierte offenkundig auf einer Giftgas-Lüge, die in den westlichen Leitmedien gerne ohne weiteres Hinterfragen gestreut wurde.

 

Wie der russische Vertreter bei den Gesprächen in Astana nun der Nachrichtenagentur Interfax sagte, sind die vereinbarten Sicherheitszonen dafür gedacht, dass sich solche Angriffe künftig nicht mehr wiederholen. Zwischen Russland und dem Iran besteht derweil die größte Einigkeit, während die Türkei als Nato-Mitglied partiell auch andere Interessen hat und man sich im Umgang mit der vom Iran gestützten Hisbollah-Miliz sich nicht einig ist. Auch Anders gesagt: Russland und der Iran stehen noch am meisten hinter dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, der auch für die Türkei ein Dorn im Auge ist.

 

 

„Insgesamt ist zur Deeskalation des Konfliktes vereinbart worden, dass vier Sicherheitszonen (Flugverbotszonen) eingerichtet werden“, so Alexander Lawrentiew, der Gesandte der russischen Föderation aus Astana.

 

In der vierten Runde in Astana nahmen gestern auch erstmals die USA und Jordanien teil. Jordanien gilt als enger Verbündeter der USA, aber bemüht sich auch um gute Beziehungen mit den benachbarten Staaten, um zu verhindern, dass der IS sich nicht weiter in der Region ausbreitet und es zu einem Flächenbrand in der Region kommt. Ende 2016 haben die Außenminister Russlands, der Türkei und des Irans sich darauf geeinigt in Astana zu Gesprächen zusammenzukommen, wo auch Vertreter der syrischen Opposition eingeladen werden sollen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s