WikiLeaks über die „russische Spur“ der „MacronLeaks“

WikiLeaks wurde zuerst selbst verdächtigt mit den gestrigen Hacks etwas zu tun zu haben, die wohl von den US-Rechtsextremen in den sozialen Medien geteilt werde. Die Plattform sah lediglich in den Metadaten eine Spur von einer Firma aus Russland, die auch staatliche Aufgaben wahrnimmt.

Das russische Unternehmen das gefunden wurde heißt „Evrika“ und in den tausenden von Metadaten, wurden „kyrillische Schriftzüge“ gefunden.

Metadaten oder Metainformationen sind Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten, aber nicht diese Daten selbst. Bei den durch Metadatenbeschriebenen Daten handelt es sich oft um größere Datensammlungen wie Dokumente, Bücher, Datenbanken oder Dateien.

 

„#MacronLeaks, der Internetname eines Mitarbeiters des staatlichen russischen Unternehmens Evrika, erscheint im durchgesickerten Archiv ‚xls_cendric.rar’ neun Mal“, hieß es. Dabei untermauert WikiLeaks ihre Behauptung mit dem Screenshot einer Datentabelle, in der der Name eines gewissen Georgi Petrowitsch Roschka vorkommt.

Die Leaks von gestern sorgten für Aufsehen, nachdem auch Macron bekannt gegeben hat, dass auf seine Server in Frankreich ein Hackerangriff stattgefunden hatte, wo seinen Angaben nach auch Emails sich befunden haben, die echt sind. Im Datensatz soll sich aber auch Datenmaterial befunden haben, das man hinzugefügt hatte. In Frankreich wurde die Veröffentlichung des Datensatzes mit Strafverfolgung bedroht.

WikiLeaks selbst kam mit dem Material in Berührung, aber veröffentlichte nicht den Inhalt auf der Seite, wo sich nach wie vor die Vault7-Leaks – Mars von Padua berichtete – veröffentlicht sind. Die Spur der „Stinkbombe“, wie Mediapart den Leak beschrieb, stamme Hauptsächlich von Rechtsextremen aus den USA.

WikiLeaks äußerte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter lediglich die Skepsis über das geleakte Material, während westliche Medien schnell Russland für diesen Leaks verantwortlich machten, um „Wahlen in Frankreich“ zu manipulieren. Macron wurde mit allerlei Übel beschuldig, unter anderem fälschlicherweise mit der Behauptung, dass der Präsidentschaftskandidat ein Konto auf einem Steuerparadies habe, wie man oben sehen kann.

 

 

 

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Kategorien:Allgemein, International, Russland, WikiLeaks & Cybersicherheit

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