Cybersicherheit: Nächste Hackerattacke zum Wochenbeginn befürchtet

Weltweit befürchten Behörden und IT-Experten zum Wochenbeginn eine neue Welle von Cyberangriffen. Oftmals wird hierbei auf eine „Erpressungs-Software“ gesetzt, wie Medien berichten. Bereits am Wochenende waren 150.000 Syteme in 150 Ländern auf der Welt infiltriert gewesen.

Das sich zum Wochenbeginn am Montag mehrere Millionen Menschen wieder in ihre Computer einloggen werden, befürchten IT-Experten und Behördern, unter anderem das Bundeskriminalamt eine neue Welle von Angriffen, die durch Hacker verursacht werden. Bereits am Wochenende sind viele Computzernutzer, Unternehmen und andere Personen auf eine Erpresser-Software reingefallen und haben ein entsprechendes „Lösegeld“ für die Freigabe ihrer Daten bezahlt, wie unter anderem der Deutsche Auslandssender „Deutsche Welle“ schreibt.

Bei der Deutschen Bahn sind am Wochenende unter anderem die Computersysteme ausgefallen. Anzeigetafeln und Verkaufsautomaten waren teilweise durch Hacker lahmgelegt. Am meisten waren allerdings die Länder Großbritannien, die Ukraine und Russland von diesen Angriffen betroffen gewesen, wie es weiter auf der Seite des deutschen Auslandfunkes heisst.

Nur durch einen Zufall konnte weiterer Schaden vermieden werden, wie der digitale Informationsdienst Sputnik gestern berichtete.

Die rasante Verbreitung des WannaCrypt-Virus ist gestoppt worden, wie Spezialisten des technischen Blogs MalwareTech mitteilten. Interessant dabei ist, dass der Schlüssel zur Lösung in der Registrierung einer zufälligen und langen Domain lag, schreibt Sputnik.

Experten haben festgestellt, dass die Schadsoftware sich regelmäßig an die 41 Zeichen lange Domain iuqerfsodp9ifjaposdfjhgosurijfaewrwergwea.com wendet. Um die Aktivität der Malware zu beobachten, haben die Spezialisten diese Domain registriert.Wie sich anschließend herausstellte, hat dieser Schritt dazu geführt, dass der Virus sich vorübergehend nicht mehr verbreitet. Laut den Experten steht in dem Code der Software, diese solle ihre Arbeit stoppen, sobald diese Domain gefunden werde. Dabei sei die entdeckte Lösung nichts weiter als ein glücklicher Zufall.

​Damit sich die Verbreitung des Virus fortsetze, müssten die Entwickler jedoch einfach ein paar Zeilen im Code verändern.

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Kategorien:Allgemein, International, Internet, WikiLeaks & Cybersicherheit

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