Syrien: Lage in den Deeskalationszonen weiter stabil – 200 Menschen haben humanitäre Hilfe erhalten

Die Situation in Deeskalationszonen „wird als stabil betrachtet“, so der Bericht des russischen Verteidigungsministeriums von heute über die Beobachtungen zur Einhaltung des Waffenstillstands in diesen Zonen, die am 04. Mai in Astana mit der Türkei und dem Iran vereinbart wurden.

Die russischen Beobachter stellten acht Verstöße gegen den Waffenstillstand fest, die türkische Seite vier Verstöße, wo in den meisten Fällen mit Kleinkaliber-Schusswaffen geschossen wurde und das Feuer von Terroristen der Gruppen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) oder der Dschabat-al-Nusra-Front eröffnet wurde.

Das russische Militär führte eine humanitäre Aktion durch und verteilte Lebensmittel-Sets mit einem Gesamtgewicht von einer Tonne an 200 Personen in Latakaia. Insgesamt wurden bisher 1269 Aktionen durchgeführt, wo Lebensmittel, Medikamente, Wasser oder sonstige notwendige Güter an die Zivilbevölkerung verteilt wurde.

Es wurden keine weiteren „Versöhnungsverträge“ mit syrischen Gruppen vereinbart, berichtet das Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien. Gleichwohl werden die Verhandlungen weiter durchgeführt. Insgesamt beobachten 219 Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands-Regimes in Syrien, so das Zentrum.

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