Im heutigen Lagebericht des russischen Verteidigungsministeriums wird die Lage in den am 4. Mai vereinbarten Deeskalationszonen als stabil bewertet. Insgesamt stellten türkische und russische Beobachter in den Provinzen Damaskus, Daraa, Hama und Quneitra 21 Verletzungen gegen die Waffenruhe fest. In den meisten Fällen machten Terrorgruppen wie der IS oder die Al-Nusra-Front willkürlich von der Schusswaffe Gebrauch und feuerten um sich.

Das russische Militär führte weiter sieben humanitäre Aktionen durch, davon fünf in Aleppo. Dort verteilte man 1,1 Tonnen Lebensmittel, in Damaskus wurden 0,4 Tonnen verteilt und in Homs wurden insgesamt 2,6 Tonnen Lebensmittelpakete an die Zivilbevölkerung verteilt. Insgesamt erhielten 1306 Menschen humanitäre Hilfe in der insgesamt 1299 durchgeführten Aktion. Zudem haben 71 Personen durch russische Sanitäter und Ärzte medizinische Hilfe erhalten. Zudem haben die Vereinten Nationen 21 Tonnen mit Lebensmittel zusammen mit der russischen Fluggesellschaft „Air Abakan“ in Deir ez-Zor via Fallschirm abgeworfen.

Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in der syrisch-arabischen Republik konnte in den letzten 24 Studen keinen „Versöhnungsvertrag“ mit einheimischen Gruppierungen aushandeln. Insgesamt bleibt daher die Gesamtzahl bei 1535 solcher Verträge. Weitere Verhandlungen werden aber in Aleppo, Damaskus, Hama, Homs und Quneitra fortgeführt. Die Zahl der bewaffneten Gruppen, die sich verpflichtet haben die Beobachtung der „Einstellung der Feindseligkeiten“ zu beobachten bleibt bei 219.

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