Syrien: Nach wie vor stabile Lage in den Sicherheitszonen – Russisches Militär verteilt 4,8 Tonnen Hilfsgüter an Zivilbevölkerung

In den am 4. Mai vereinbarten Deeskalationszonen wird die Lage vom russischen Verteidigungsministerium nach wie vor als stabil bewertet. Insgesamt stellten die russischen und türkischen Beobachter 17 Verstöße gegen die Waffenruhe in den letzten 24 Stunden in Damaskus, Homs, Hama, Dara´a fest. Hierbei handelt es sich um den willkürlichen Schusswaffengebrauch durch Terrorgruppen des Islamischen Staates (IS, ISIS, Daesh) sowie der Al-Nusra.

Insgesamt führte das Russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien fünf humanitäre Maßnahmen durch. In der Stadt Aleppo erhielten die Bürger 3,7 Tonnen Lebensmittel und Wasser-Kits. Im Dorf Wadi Kandil bei Latakai wurden 1,1 Tonnen Lebensmittel in Form von Sets verteilt. Das Gesamtgewicht betrug 4,8 Tonnnen, die an 1505 Menschen verteilt wurden. Russische Ärzte versorgten zudem 346 Menschen medizinisch.

Im Laufe des vergangen Tages wurden keine weiteren Versöhnungsverträge mit Vertretern von bewaffneten Gruppen unterzeichnet, so dass die Gesamtzahl unverändert bei 1619 Abkommen liegt. Die Verhandlungen werden mit Vertretern von bewaffneten Gruppierungen in den Provinzen Aleppo, Damaskus, Hama, Homs und al-Quneitra weiter fortgeführt. Ebenso bleibt die Zahl der bewaffneten Gruppen, die die Einhaltung des Waffenstillstands beobachten unverändert bei 219.

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