Inmitten der Katar-Krise haben die USA und das Emirat Katar einen Waffendeal in Höhe von zwölf Milliarden Dollar ab, wie internationale Medien unter Berufung auf das Pentagon berichten. In erster Linie sollen Kampfjets des Typen F-15 in das Königreich geliefert werden, das sich aktuell in diplomatischen Schwierigkeiten befindet, nachdem unter anderem Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie weitere Staaten die diplomatischen Beziehungen am Montag letzter Woche abgebrochen haben.

Dem Königreich wird unter anderem die Finanzierung von Terrorismus vorgeworfen, was aber wohl nicht daran hindert, dass die USA weiter Waffen in das Land liefern. Erst im vergangen Mai hat Donald Trump mit Saudi-Arabien einen Waffendeal von über 100 Milliarden Dollar abgeschlossen.  Die USA haben hingegen ihre Beziehungen zu Katar nicht abgebrochen und haben Katar die größte Militärbasis in der Region.

 

Rüsten die USA nun zwei künftige Kriegsparteien gleichzeitig aus? Zudem klingt die Forderung des US-Präsidenten bigott, wenn ausgerechnet ein US-Präsident von einem Staat fordert, dass sie ihre Unterstützung für Terroristen stoppen sollen, wenn man betrachtet, dass die USA die größten Unterstützer des internationalen Terrorismus sind und diese nicht nur mit Geld, sondern direkt mit Waffen beliefern – ISIS und Al-Kaida sind Beispiele für diese gängige Praxis der USA.  Und auch Saudi-Arabien gilt als Hauptsponsor des internationalen sunnitischen Terrorismus, was auch Washington längst bekannt ist. Sowohl Saudi-Arabien als auch Katar gelten als Unterstützer diverser Terrorgruppierungen in der Region. Aber ausgerechnet dies wirft man Katar vor.

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