WikiLeaks enthüllt weitere Hacking-Tools der CIA – ‚Emotional Simian‘ und ‚Brutal Kangaroo‘ aus der Reihe Vault7

Heute hat WikiLeaks weitere Einblicke des CIA-Hacking-Programms, das auf ihren Servern unter der Rubrik Vault7 kategorisiert ist, veröffentlicht. Diesmal handelt es sich wiederum um ein Tool, das für Windows-Systeme speziell entwickelt wurde. Insgesamt elf Dokumente liefern Einblicke in die Arbeitsweise des „brutalen Kangäruhs“, das Zielrechner mit Malware infiltriert und sich Zugang zu geschlossenen Netzwerken verschafft.

Auf WikiLeaks finden man weitere Beschreibungen und Benutzeranleitungen, wie man die Malware „Brutal Kangaroo“ am besten in fremde Netzwerke infiltriert und geschlossene Netzwerke kompromittiert. Oftmals verbreitet sich die Malware dann auch in Rechner, die beispielsweise mit einem USB-Massenspeicher in Berührung kommen, wie es in der Presseerklärung von WikiLeaks heißt.

Obwohl nicht explizit in den Dokumenten angegeben, ist diese Methode geschlossene Netzwerke kompromittiert ist sehr ähnlich wie Stuxnet, schreibt WikiLeaks in seiner heutigen Presseerklärung.

 

 

Auf dem oberen Tweet wird „Emotional Simian“ beschrieben, eine Software die es dem CIA-Anwender ermöglicht mehrere Geräte zu infizieren und daraus ein „verdecktes Netzwerk“ zu schaffen, das es ihm erlaubt, eine größere Datenabschöpfung durchzuführen. Seit Frühjahr 2017 hat WikiLeaks über dein Dutzend Details in Form von Produktvorstellungen, Bedienungsanleitungen und Quellcodes auf ihren Servern publiziert, die Einblicke in das Hacking-Programm des US-Auslandsnachrichtendienstes CIA liefern. Diese Dokumente werde nahezu wöchentlich veröffentlicht und konterkarieren den westlichen Narrativ, der von der allgegenwärtigen Anwesenheit von sogenannten „russischen Hackern“ ständig am phantasieren ist.

 

Es ist die zwölfte Tranche des CIA-Programms, die WikiLeaks seitdem veröffentlichte. Dieses ist nicht mit den NSA-Leaks zu verwechseln, die vor vier Jahren vom Whistleblower Edward Snowden veröffentlicht wurden. Die offizielle Presseerklärung veröffentlichte WikiLeaks auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und auch auf der offiziellen Seite, wo auch die Details der Hacking-Tools einsehbar sind.

 

 

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Kategorien:#TopThema, Allgemein, International, Internet, Militär, USA & Lateinamerika, WikiLeaks & Cybersicherheit

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