Im heutigen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums wird die Lage in den Deeskalationszonen weiterhin als stabil beschrieben. Insgesamt wurden neun Fälle von Verletzungen des Waffenstillstands von türkischen und russischen Beobachtern registriert. In den meisten Fällen handelte es sich um willkürliche Schießereien der Terrormilizen (Takfiri) Islamischer Staat (ISIS, Daesh, IS) oder Al-Nusra (Fatah al-Sham oder Levante Befreiungsfront), wie aus dem Bericht zu entnehmen ist.

Das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien führte in den letzten 24 Stunden sieben humanitäre Aktionen durch. Sechs Aktionen fanden in Aleppo statt, wo Zivilisten 2,6 Tonnen Lebensmittel-Sets erhielten. Eine weitere Tonne solcher Sets wurde in Latakia an Zivilisten verteilt. Das Gesamtgewicht betrug 3,61 Tonnen, die an 1130 Menschen verteilt wurden. Zudem haben russische Militärärzte 163 Menschen medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen führten eine humanitäre Maßnahme in der Provinz Damaskus durch, wo sie einen Konvoi in Yalda, Babila und Bait Sakham halten ließen. Das russische Aussöhnungszentrum konnte gestern mit Vertretern von Raas al-Nurija in al-Quneitra in den Golanhöhen ein Waffenstillstandsabkommen erreichen. Insgesamt wurden nunmehr 2001 solcher Abkommen unterzeichnet. Die Verhandlungen werden mit Vertretern der bewaffneten Opposition in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra weiter fortgesetzt. Die Zahl der bewaffneten Formationen, die den Waffenstillstands beobachten, liegt weiterhin bei 208.

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