Vor einem Jahr wurde der DNC-Leaker Seth Rich, ein Datenspezialist der US-Demokraten, getötet. Er wurde mit mehreren Schüssen getötet, während zugleich WikiLeaks sämtliche Emails und Daten des Demokratischen Komitees in den USA (DNC) enthüllte, die die damalige Kandidatin und Favoritin im US-Wahlkampf mit kriminellen Machenschaften in Verbindung brachte. Für diesen Fall interessierten sich die westlichen Leitmedien kaum, denn sie brachten täglich neue Geschichten über den Mythos der russischen Hacker, während der Tod um Rich schlichtweg unter den Teppich gekehrt wurde.

„DNC-Vorsitzender wurde von der Clinton-Maschinerie wegen der Email-Leaks an WikiLeaks getötet“, twitterte ein Internetnutzer am 25. Juli über den Fall Seth Rich, der inzwischen auch als der DNC-Leaker gilt. WikiLeaks, der Hacker Kim Dotcom und viele andere alternativen Portale gingen ziemlich schnell davon aus, dass es Seth Rich war, der die Datenmassen an WikiLeaks zuspielte, was ihm aufgrund seiner Expertise auch möglich war. Allerdings schwiegen die westlichen Leitmedien und erst dieses Jahr berichtete Fox erstmal über die Affaire um den Tod des Datenspezialisten.

Rich selbst deutete vor seinem Tod massive Kritik an den Clintons und ihren Machenschaften an, was ihm möglicherweise auch zum Verhängnis wurde. Westliche Leitmedien haben zeitgleich WikiLeaks massiv angegriffen und hielten die Transparenzplattform letztlich für ein Instrument des Kreml, nachdem WikiLeaks massenhaft Emails und andere Daten über Hillary Clinton in verschiedenen Tranchen während und nach dem US-Wahlkampf leakte. WikiLeaks hatte allerdings wie immer die Herkunft der Daten verschwiegen und erst nach dem Tod des Demokraten und Dissidenten wurden Stimmen laut, dass Rich alleine deswegen sterben musste, weil er durch die Clinton-Leaks Misstände bei den demokratischen Parteien offenlegen wollte, was letzlich am Ende den Demokraten dann auch die Wahl kostete.

 

 

„Vor einem Jahr wurde ein netter und wundervoller Mensch ermordet. Heute gedenken wir im. Ruhe im Himmel. Wir werden dich nie vergessen!“, twitterte diese Nutzerin heute an dem sich der Tod von Rich das erste mal jährte.

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