Im heutigen Bericht des Verteidigungsministeriums über die Lage in den Deeskalationszonen wird neben elf Verstößen gegen den Waffenstillstand diese als „stabil“ bewertet. In den meisten Fällen sollen Terroristen des Islamischen Staates (ISIS, Daesh, IS) oder der Dschabat al-Nusra  (Fatah al Sham, Levante Befreiungsfront) willkürlich mit der Handfeuerwaffe um sich geschossen haben, wie aus dem heutigen Bericht zu entnehmen ist.

Humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung: Das russische Zentrum für Aussöhnung der gegnerischen Seiten in der Syrisch-Arabischen Republik führte drei humanitäre Aktionen in der Stadt Aleppo durch, wo 410 Zivilisten insgesamt 3,6 Tonnen Lebensmittel in Form von Sets sowie Trinkwasser erhielten. Zudem wurden 198 Menschen von russischen Militärärzten medizinisch versorgt. Die Vereinten Nationen haben zusammen mit einer russischen Fluggesellschaft via Fallschirm 21 Tonnen Lebensmitteln in den Bereich von Deir ez-Zor abgeworfen. Etwa 18 Fahrzeuge liefern dem Bericht zufolge Lebensmittel und weitere Hilfsgüter in die Provinz von Dara´a.

Das Aussöhnungszentrum konnte zehn Waffenstillstandsabkommnen mit Vertretern der bewaffneten Opposition aushandeln, deren Gesamtzahl nunmehr bei 2011 liegt. Die Verhandlungen über weitere Waffenstillstandsabkommen werden mit Feldkommandanten der bewaffneten in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homas, Hama, Idlib und al-Quneitra weiter fortgesetzt. Insgesamt beobachten 228 bewaffnete Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands.

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