Im Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Umsetzung des Memorandums über die Schaffung von Deeskalationszonen in Syrien wird die Lage als stabil beschrieben. Insgesamt wurden 23 Fälle von Verstößen des Waffenstillstands von türkischen und russischen Beobachtern registriert. In den meisten Fällen haben Terrormilizen des Islamischen Staates (ISIS, Daesh, IS) oder der Al-Nusra-Front (Fatah al-Sham) mit der Kleinschusswaffe Schüsse abgegeben, wie aus dem heutigen Bericht zu entnehmen ist.

Das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten in Syrien führe sieben humanitäre Aktionen durch. Gestern wurde in der Stadt Aleppo in sechs Aktionen 3,1 Tonnen Trinkwasser an Zivilisten verteilt. Eine Aktion in Homs fand ebenfalls statt, wo Zivilisten 1,7 Tonnen Lebensmittel in Sets erhielten. Insgesamt wurden 4,8 Tonnen Hilfgüter an 1510 Menschen verteilt. Zudem wurden 423 Menschen durch russische Militärärzte medizinisch versorgt.

 

Die Vereinten Nationen verteilten in Kooperation mit einer russischen Fluggesellschaft 21 Tonnen Hilfe via Fallschirm in Deir ez-Zor. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurde keine weitere Waffenstillstandsvereinbarung mit Vertretern der Bewaffneten Opposition vereinbart, so dass die Gesamtzahl solcher Abkommen immer noch bei 2011 liegt. Die Verhandlungen werden weiter fortgesetzt. Insgesamt beobachten 228 bewaffnete Formationen die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

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