Nachdem aus der Politik die neuen Anti-Russland-Sanktionen der USA eher auf Ablehnung gestoßen sind, hat nun eine Umfrage ergeben, dass etwa 83 Prozent der Volljährigen Bürger in Deutschland ebenfalls die neuen Sanktionen gegen Russland für falsch erachten. Das berichtet Spiegel-Online unter Berufung einer Forsa-Umfage, die von einer BASF-Tochter in Auftrag gegeben wurde.

Demnach halten 83 Prozent der Befragten die vom US-Kongress beschlossenen neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland für falsch, sechs Prozent finden sie richtig. 77 Prozent glauben, den Vereinigten Staaten gehe es in Wahrheit darum, mit den Sanktionen die Position ihrer eigenen Wirtschaft zu stärken. Zehn Prozent teilen hingegen die von amerikanischer Seite vertretene Position, Grund für die US-Sanktionen seien russische Einflussversuche auf die US-Wahl 2016, heißt es auf Spiegel-Online. Die Umfrage wurde vom 7. bis 11. Juli durchgeführt, also vor den jüngsten Abstimmungen im US-Repräsentantenhaus und dem Senat. Die Umfrage wurde im Auftrag von Wintershall durchgeführt, einer Tochterfirma des BASF-Konzerns, so der Artikel weiter.

 

 

Nicht nur Bürger, sondern auch viele Politiker sehen in den neuen US-Sanktionen gegen Russland reinen Protektionismus. Den USA ginge es lediglich darum, dass Ernergieprojekte wie North Stream 2 an solchen Sanktionen scheitern. Im Vergleich zu den vorherigen Umfragen nahm die ablehnende Haltung im Hinblick auf neue Sanktionen weiter zu, nachdem es in den Jahren zuvor noch mehr Befürworter von solchen Sanktionen gab.

 

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