Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif und sein türkischer Kollege Mevlut Cavusoglu haben bei einem Treffen in Istanbul über die Astana-Gespräche diskutiert. Diese sollen nach Auffassung beider wieder gestärkt werden. Das Treffen fand am Rande einer außerordentlichen Sitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit im Hinblick auf die Palästina-Frage in Istanbul statt.

„Ich hoffe, dass das Treffen zur Einheit unter den islamischen Ländern führt und das zionistische Regime (gemeint Israel) mit den Grausamkeiten gegen Palästina zu konfrontieren“, sagte Zarif laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars News Agency.

Während des Treffens  zwischen Zarif und Cavusoglu wurden auch die bilateralen Handelsbeziehungen beider Länder besprochen, die sich weiter verbessern sollen. Die fünfte Runde der Astana-Gespräche wurde in Anwesenheit der syrischen Regierung und der Opposition in der kasachischen Hauptstadt gehalten, wo die Türkei, der Iran und Russland als Vermittler fungieren.

 

Der positive Verlauf der Astana-Gespräche sei laut dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien Staffan de Mistura als Grundlage für den syrisch-syrischen Dialog in Genf besonders wichtig, der nach den Gesprächen in der Haupstadt Kasachstan besonders wichtig sei.

Die Astana-Gespräche starteten Ende Januar und seit Mai haben Russland, die Türkei und der Iran die Schaffung von Sicherheitszonen in Syrien ausgehandelt. Neben den genannten Vermittlern sind auch Vertreter aus den USA und Jordanien bei den Gesprächen anwesend, fungieren dort allerdings nur als Beobachter.

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