Die Situation in den Deeskalationszonen wird als stabil bewertet, wobei dort über 22 Fälle über Brüche des Waffenstillstands von türkischer und russischer Seite berichtet wird. In den meisten Fällen handelte es sich hierbei um selektiven Schusswaffengebrauch durch die Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) und Al-Nusra (Fatah al-Sham), wie aus dem Bericht zu entnehmen ist.

Das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten in Syrien veranstaltete vier humanitäre Aktionen, wovon drei alleine in der Stadt Aleppo abgehalten wurden. Dort erhielten Zivilisten 3,6 Tonnen Trinkwasser. Eine weitere Aktion fand in der Stadt Al-Rabiah statt, wo 2,6 Tonnen Nahrungsmittel an die Zivilbevölkerung verteilt wurde. Das Gesamtgewicht betrug 6,2 Tonnen, die an 2291 Menschen verteilt wurden. Zudem leisteten russische Militärärzte 400 Menschen medizinische Hilfe. Die Vereinten Nationen schickten einen Hilfskonvoi nach Damaskus und Flugzeuge der russischen Abakan-Fluggesellschaft haben 21 Tonnen Hilfsgüter in den Bereich um Deir ez-Zor abgeworfen.

In den letzten 24 Stunden wurden keine neuen Waffenstillstandsvereinbarungen unterzeichnet, so dass deren Gesamtzahl unverändert bei 2095 liegt. Die Verhandlungen mit Vertretern der bewaffneten Opposition werden weiter in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra geführt. Insgesamt beobachten 228 bewaffnete Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

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