Das russische Verteidigungsministerium bewertet in seinem heutigen Bulletin die Lage in den in Syrien geschaffenen Deeskalationszonen als stabil. Insgesamt wurden zwölf Fälle von Brüchen des Waffenstillstands von russischer und türkischer Seite in den letzten 24 Stunden dort registriert. In den meisten Fällen handelte es sich um „unselektiven Schusswaffengebrauch“ seitens der Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) oder der Al-Nusra-Front (Fatah al-Sham, Levante Befreiungsfront).

 

In den letzten 24 Stunden führte das russische Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Seiten in Syrien keine humanitäre Hilfsaktion durch. Russische Militärärzte versorgten 79 Menschen in Syrien medizinisch. Die Vereinten Nationen (UN) führten zwei humanitäre Hilfsaktionen durch: 18 Fahrzeuge lieferten Nahrungsmittel zur Siedlung Tell-Geuhab in der Provinz Daraa und Flugzeuge der russischen Fluggesellschaft Abakan warfen 21 Tonnen Lebensmittel via Fallschirm in den Bereich von Deir ez-Zor ab. In den letzten 24 Stunden fand keine humanitäre Hilfsaktion statt. Die Verhandlungen über einen Beitritt zum Waffenstillstandsregime werden mit Feldkommandanten der bewaffneten Opposition in den Provinzen Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra fortgeführt. Insgesamt beobachten 228 bewaffnete Formationen das Waffenstillstandsregime.

 

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