Friedensgespräche Syrien: Russland, der Iran und die Türkei planen die sechste Runde der Astana-Gespräche

Um den Friedensprozess in Syrien voranzutreiben planen nun Russland, der Iran und die Türkei eine sechste Verhandlungsrunde in der kasachischen Hauptstadt Astana, wie die iranische Agentur Fars News unter Berufung auf Angaben des russischen Außenministeriums schreibt. In Ost-Ghuta wurde eine weitere Deeskalationszone geschaffen, nachdem dort Milizen dem Waffenstillstandsregime beigetreten sind.

„Russland und die anderen Garanten (Türkei und Iran) sowie die Beobachter (Jordanien, USA, UN), die Regierung Syriens und bewaffnete Oppositionsgruppen treiben Schritte voran, um die Sechste Runde in Astana vorzubereiten“, so das Außenministerium Russlands. Wichtige Ziele und die Realisierung der Deeskalationszonen, der erfolgreiche Kampf gegen den Terrorismus bieten Anlass um weitere Schritte für den Frieden in Syrien voranzutreiben.

Das Ministerium betonte dabei die Notwendigkeit im Astana-Format eine vierte Deeskalationszone in der Provinz von Idlib zu etablieren. In Genf haben sich Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums mit der Bewaffneten Opposition (Faylaq Al-Rahman) getroffen, um eine Deeskalationszone in Ost-Ghuta zu vereinbaren, was auch im heutigen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums im Hinblick auf die Lage in den syrischen Deeskalationszonen vermerkt wurde. Bereits am 4. Mai 2017 haben die Verhandlungsführer in Astana vier Deeskalationszonen etabliert, dessen Lage durchweg als stabil bewertet wurde.

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Kategorien:International, Militär, Russland

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