Im heutigen Bericht wird die Lage in den in Syrien geschaffenen Deeskalationszonen als stabil bewertet. Insgesamt stellten die türkischen und russischen Beobachter in den letzten 24 Stunden sieben Verletzungen des Waffenstillstands fest, die sich in Aleppo, Damaskus, Homs oder Latakia ereigneten. Meistens handelte es sich um willkürlichen Schusswaffengebrauch der Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) oder Al-Nusra (Fatah al-Sham, Levante Befreiungsfront).

Gestern fand keine humanitäre Hilfsaktion durch das Russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien statt. Die Vereinten Nationen haben mit einem Lastwagen 200 Tonnen Nahrungsmittel Homs erreicht und die russische Fluggesellschaft Abakan lieferte 21 Tonnen nach Deir ez-Zor via Fallschirm. In den letzten 24 Stunden konnte das Aussöhnungszentrum fünf Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern der bewaffneten Opposition verhandeln. Insgesamt gibt es nun 2207 solcher Abkommen. Die Verhandlungen werden mit Feldkommandanten in Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra weiter vorangetrieben. Insgesamt beobachten 229 Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

 

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