Derzeit befindet sich die libanesische Hisbollah-Miliz in heftigen Kämpfen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh). Vor allem an der syrisch-libanesischen Grenze musste der IS heftige Verluste verbuchen, nachdem sie von zwei Fronten aus angegriffen wurde. Der politische Anführer der Hisollah-Miliz Sayyed Hassan Nasrallah ist gleichwohl bereit auf Bitten des IS Verhandlungen zu beginnen und will Lösungen für jene Terroristen anbieten, die sich im Hinterland des gemeinsamen Grenzgebietes befinden. Das berichtet der digitale Informationsdienst Sputnik unter Berufung auf weitere Medienquellen.

„Wir können Verhandlungen auf dem Territorium Syriens auf Bitte von Kämpfern führen … Das Feuer wird bis zur Erzielung einer Vereinbarung nicht eingestellt werden. Der Verhandlungsgegenstand sind das Erreichen von Zielen, die im Abzug des IS aus diesem Gebiet (der syrisch-libanesischen Grenze) sowie im Erhalten von Informationen über das Schicksal verschleppter libanesischer Soldaten und deren Befreiung bestehen“, sagte Nasrallah gegenüber dem Sender. „Offenbar wird es eine Entscheidung in Bezug auf Einsatz von Gewalt in den Bergregionen sein, und wir gehen zu einer solchen Entscheidung, der Grund hierfür ist das Denken der IS-Führung. Ich wende mich an die Anführer des IS: das Ergebnis der Schlacht ist vorbestimmt, es ist eine Frage von nicht langer Zeit“, ergänzte der Hisbollah-Generalsekretär.

Laut Nasrallah befänden sich die IS-Kämpfer an der Grenze Syriens und des Libanons in Panik und seien zu beliebigen Verhandlungen bereit. Wie er ferner mitteilte, haben die Kämpfer der Schiitenmiliz Hisbollah gemeinsam mit der syrischen Armee 270 der 310 vom IS besetzten Quadratkilometer in dem an den Libanon grenzenden Territorium Syriens befreit. Am vergangenen Samstag hatten die Hisbollah-Kämpfer gemeinsam mit der syrischen Armee eine Offensive zur Befreiung der grenznahen syrischen Gebiete vom IS gestartet. Die libanesische Armee unternimmt ihrerseits seit Samstag eine Operation zur Befreiung grenznaher libanesischer Territorien in den Gebirgsregionen Ras Baalbek und Al-Qaa von der Terrormiliz IS. Am  Dienstag hatte das Kommando der libanesischen Streitkräfte mitgeteilt, dass 100 der vom IS besetzten 120 Quadratkilometer befreit worden seien, so Sputnik weiter im Artikel

 

 

 

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