Die Lage in den syrischen Deeskalationszonen wird von Russischen Verteidigungsministerium als stabil beschrieben. Insgesamt wurden sieben Waffenstillstandsverletzungen von den russischen und türkischen Beobachter dort registriert, wobei in den meisten Fällen diese auf den unselektiven Schusswaffengebrauch der Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) und der Al-Nusra-Front (Fatah al-Sham, Levante Befreiungsfront) zurückzuführen sind.

Das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in der Syrisch-Arabischen Republik führte in den letzten 24 Stunden keine humanitäre Hilfsaktion durch. Die Vereinten Nationen führte zwei Hilfsaktionen durch: In der Siedlung von al-Rastan (Provinz Hama) wurden 225 Tonnen Hilfsgüter (Lebensmittel und Medikamente) verteilt und zusammen mit der russischen Fluggesellschaft Abakan wurden 21 Tonnen Hilfsgüter via Fallschirm in den Bereich von Deir ez-Zor abgeworfen.

Gestern konnte das russische Aussöhnungszentrum drei Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern der bewaffneten Opposition (Khafseen, Ma’an und Krakh) unterzeichnen, so dass sich die Gesamtzahl auf 2214 erhöht. In den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra werden die Waffenstillstandsverhandlungen mit Vertretern der bewaffneten Opposition in den bewohnten Gebieten verhandelt. Insgesamt beobachten 229 Gruppen die Einhaltung des Waffenstillstands.

 

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