Im  heutigen Bericht des russischen Verteidigungsministerium über die Lage in den Deeskalationszonen, die in Syrien geschaffen wurde, wird die aktuelle Lage als stabil bewertet. Insgesamt stellten die russischen und türkischen Beobachter elf Fälle von Verstößen des Waffenstillstands fest, die sich in Aleppo (2), Damaskus (4), Homs (3),  Latakia (2) abspielten und in den meisten Fällen auf unselektiven Gebrauch der Kleinschusswaffe durch die Terrormilizen Islamischer Staat (ISIS, IS, Daesh) und Al-Nusra (Fatah al-Sham, Levante Befreiungsfront) zurückzuführen waren.

In den letzten 24 organisierte das Russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktpartein in Syrien zwei humanitäre Hilfsaktionen: In al-Sheer (Provinz Hama) erhielt die Zivilbevölkerung 1,6 Tonnen Nahrungsmittel und in Kamishliyah (al-Hasaka) wurden drei Tonnen Lebensmittelsets verteilt. Es wurden keine neuen Waffenstillstandsvereinbarungen mit Vertretern der bewaffneten Opposition unterzeichnet, so dass die Gesamtzahl immer noch bei 2214 liegt. Die Verhandlungen werden mit Feldkommandanten in den Provinzen von Aleppo, Damaskus, Homs, Hama, Idlib und al-Quneitra fortgesetzt. Insgesamt 229 bewaffnete Gruppen beobachten die Einhaltung des Waffenstillstands.

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